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Fußball

100 Jahre Lauta und Laubusch: Davon werden sie ihren Enkeln erzählen

Eine Oldboy-Mannschaft aus Lauta spielte gegen die Union-Berlin-Legenden um den früheren Cottbus-Profi Björn Brunnemann (r.). FOTO: Werner Müller

Lauta/Laubusch. Die sächischen Fußballklubs FSV Lauta und SV Laubusch feiern ihre 100. Geburtstage mit vielen Zuschauern, Legenden, hohen Niederlagen – aber auch ganz viel Spaß.

Die 100-Jahr-Feier des sächsichen Fußballvereins FSV Lauta hat am Wochenende einige Leckerbissen geboten. Der FSV hatte sich einige höherklassige Gegner eingeladen, zum Beispiel Budissa Bautzen aus der Landesliga und den Regionalligisten Bischofswerdaer FV, bei dem auch Tom Grellmann aus Hoyerswerda mit dabei. Er schoss beim 14:0-Sieg seines Teams drei Tore in der ersten Halbzeit. Schlechte Stimmung bei den Gastgebern aus Lauta kam trotz der deutlichen Niederlagen aber nicht auf. "Das Wichtigste, dass wir Spiele gegen höherklassige Teams bestreiten durften. Vielleicht können wir unseren Enkel einmal davon erzählen", sagte Sebastian Käßler vom FSV Lauta. Gegen Bautzen stand am Ende ein 0:12 zu Buche.

Höhepunkt war dann natürlich das Spiel der Oldyboys von Lauta gegen das Traditionsteam vom 1. FC Union Berlin mit Ex-Profis wie Torsten Mattuschka oder Björn Brunnemann. "Das war ein richtig gutes Erlebnis für uns, auch wenn das Ergebnis 2:15 ein wenig zu hoch ausfiel. Aber Paule Nöbel und Christian Joscha konnten für Lauta zwei Ehrentreffer beisteuern", freute sich FSV-Präsident Martin Koppein. Knapp 1000 Zuschauer erlebten zu den Festtagen Fußball pur mit vielen Toren. Auch ein F-Junioren-Turnier mit sechs Mannschaften wurde ausgespielt. Hier siegte die SpVgg Lohsa Weißkollm vor dem FSV Lauta und dem SV Zeißig. 

Auch beim SV Laubusch feierte man am Wochenende 100. Geburtstag und auch hier hatte man ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Absoluter Höhepunkt war in Laubusch das Spiel der Legenden, als viele ehemalige Laubuscher Fußballer, die mittlerweile über 80 Jahre alt sind, noch einmal gegen den Ball traten. Das Spiel selbst endete 5:4 für die alten Laubuscher. Zudem folgte das Spiel der ersten Mannschaft gegen den TSV Braunschweig als Neuauflage des Eröffnungsspieles des „Glück-Auf-Stadions“ aus dem Jahr 1955. Den Ehrenanstoß vollzogen dabei dein beiden Hochbetagten Willi Becker (89) und Helmut Swieniarski (88). Das Spiel endete 0:7. Bei beiden Spielen waren etwa 700 bis 800 Zuschauer dabei.

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