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Tarifverhandlungen bei Maja in Wittichenau

Tarifverhandlungen bei Maja ziehen sich hin

Bei Maja-Möbel in Wittichenau werden pro Jahr zehn Millionen Quadratmeter Oberflächen lackiert und 36 Millionen Bauteile aufs richtige Format gebracht. FOTO: Steffen Rasche

Wittichenau. Die Eingruppierungen sind abgeschlossen. Im September soll nochmal intensiv verhandelt werden.

Die Tarifverhandlungen nach den Warnstreiks beim Ikea-Zulieferer Maja Möbelwerke in Wittichenau im April dauern an. Betriebsratsvorsitzende Daniela Krätzschmar (47): „Wir befinden uns nach wie vor in Tarifgesprächen“, sagt sie. Im September soll nochmal intensiv verhandelt werden.

Allerdings sei man schon einen Schritt weiter. „Wir haben inzwischen die Eingruppierungen der Arbeitsplätze vorgenommen“, sagt sie. Die Mitglieder der Tarifkommission, der IG Metall sowie Vertreter der Arbeitnehmerseite legten gemeinsam die einzelnen Tarifgruppen fest.

Der Flächen- und Tarifvertrag der Holz- und Kunststoffindustrie für Ostsachsen gibt insgesamt zwölf Entgeltgruppen vor. Zehn davon konnten besetzt werden. In diesem Prozess habe es natürlich unterschiedliche Meinungen gegeben, wer in welche Gruppe gehört. Beide Seite mussten Zugeständnisse machen, hieß es. „Es ist immer ein Kompromiss“, erklärt Betriebsratsvorsitzende Krätzschmar.

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