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Das Lausitzer Seenland und der Tourismus im Winter

Still ruht der See – oder tut sich da was?

Winter-Idylle am Senftenberger See. Diese Schönheit, Ruhe, Entspannung und Verwöhnprogramme sollen auch im Winter Gäste ins Seenland locken.FOTO: Rasche Fotografie / Steffen Rasche

Hoyerswerda. In den Wintermonaten gibt es Tourismus im Lausitzer Seenland momentan nur auf einem minimalen Level. Der Tourismusverband packt das Thema an und will mehr erreichen.

Ein einsamer Spaziergang am Seeufer bei klarer Winterluft, ein prasselndes Kaminfeuer, vor dem Feriengäste mit einem guten Buch auf der Couch liegen, tagsüber ein Skikurs in der Snowtropolis-Halle in Senftenberg, das Verwöhnprogramm in einer Sauna-Landschaft oder vielleicht ein Besuch in einem guten Museum? Was sich hier wie eine Oase der Entspannung auftut, ist das Programm, mit dem der Tourismusverband Lausitzer Seenland neuerdings zum winterlichen Kurzurlaub in die Region einlädt. Im Ferienjournal von 2018 wurde der Winterzeit im Lausitzer Seenland zum ersten Mal eine Doppelseite mit Tipps für „Genusstage an stillen Seen“ gewidmet – samt Fotos von verschneiten Ufern und bizarren Winterlandschaften an der Tagebaukante.

Verbandsgeschäftsführerin Kathrin Winkler ist fest davon überzeugt. „Wir haben auch in den strengen Wintermonaten so einiges zu bieten. Vor allem Ruhe und Entspannung, jenseits aller Hektik. Wer zu den Jahreswechseltagen an der Ostsee war und dort das Gegenteil erlebt, weiß, was wir meinen“, sagt die Verbandschefin selbstbewusst. Für den Feriengast gäbe es auch außerhalb der Radel-, Schifffahrts- und Badesaison manches zu erleben. Wellness-Angebote, Tagebautouren in Welzow, Schokolade selbst herstellen in der Confiserie Felicitas in Hornow oder Schloss- und Festungsbesuche in Hoyerswerda und Senftenberg wären da zu nennen.

Dana Kranz und Sven Hoffmann führen seit knapp einem Jahr den Sveda-Hof in Klein Partwitz mit Ferienhäuschen und „Plinserie“.FOTO: LR / Sascha Klein
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