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Seit einigen Jahren forscht der Tourismusverband an neuen Konzepten, wie die Saison an der Seenkette im Frühjahr und Herbst verlängert werden kann – und macht auch vor dem richtigen Winter nicht halt. „Freilich werden wir nie ein großes Winterferiengebiet sein“, weiß auch Kathrin Winkler. „Aber wir wollen zumindest mehr Gäste gewinnen als bisher“, sagt sie.

Trägt die kleine Winter-Werbeoffensive von 2018 nun also schon erste Früchte? Der Familienpark Großkoschen am Senftenberger See kann auch im Januar und Februar gut die Hälfte seiner Ferienhäuser als „winterfest“ vermarkten. Über die Silvestertage waren sie ganz gut gebucht, doch derzeit sei eher Ruhe eingezogen, bestätigt Dana Hüttner vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg. Der Zweckverband baut derzeit eine Indoor-Spiel- und Spaß-Halle im Familienpark neu auf. Auch diese Investition soll letztlich dazu beitragen, Gäste außerhalb der Sommersaison an sich zu binden. „Wir werden testen, wie das anläuft“, sagt Dana Hüttner. Wird das ein Erfolg, wolle der Familienpark 2020 sein Augenmerk auch stärker auf die Wintermonate richten. „Vielleicht mit Sonderangeboten für die Zeit der Winterferien“, sagt sie.

In Klein Partwitz haben Dana Kranz und Sven Hoffmann erst vor knapp einem Jahr den einstigen Gasthof „Zum Anker“ und zehn Ferienhäuser übernommen und zu ihrem Sveda-Hof mit „Plinserie“ umgestaltet. Erfahrungen mit der Wintersaison konnten sie somit noch gar nicht sammeln. Jetzt im Januar sind es weniger Touristen, sondern eher Berufspendler, die auf dem Sveda-Hof logieren. Doch das Konzept von Entspannungs- und Verwöhnangeboten zur Winterzeit halten auch die Sveda-Hof-Inhaber für ein Erfolg versprechendes Modell. Sie halten ein Ferienhaus mit einem Kaminofen vor, Gäste können Massagen buchen. „Wir planen außerdem, eine Sauna zu bauen“, sagt Mitinhaberin Dana Kranz.

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