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Noch schöner heiraten!

Ja-Sagen zur Ehe mit Seeblick

Das Ja-Wort können sich Brautpaare zwar auch jetzt schon im Hotel „Der Leuchtturm“ am Geierswalder See geben. Doch für die Eheschließung mit Seeblick soll nun direkt an der Uferböschung ein Traupavillon gebaut werden. Die entsprechende Vorplanung hat die Gemeinde Elsterheide auf den Weg gebracht. FOTO: BATMANV/shutterstock.com/leuchtturm-lausitz.de

Geierswalde. Am Geierswalder See soll ein neuer Ort zum Heiraten entstehen – mit luftigem Flair direkt am Ufer. Aber auch neue Parkplätze für Pkw und Bus sind in Planung.

Ja-Sagen mit Seeblick und der Brautschleier weht im Wind . . . Am Ufer des Geierswalder Sees soll eines Tages das Heiraten maritim-luftig direkt auf der Uferböschung möglich sein. Geplant ist der Bau eines neuen Traupavillons, der in direkter Nachbarschaft zur Hotelanlage „Leuchtturm“ auf der Böschungsoberkante errichtet werden soll. Der neue Ort für Eheschließungen ist auf maximal 100 Quadratmetern als „temporär nutzbarer Holzpavillon mit textilen Dach- und Wandmaterialien vorgesehen“. So jedenfalls steht es im Entwurf für die 1. Änderung zum Bebauungsplan „Geierswalder See - Südböschung“, den der Gemeinderat der Elsterheide kürzlich bestätigt hat. Damit reagiert die Kommune auf die neuesten Pläne für Bauvorhaben und neue Infrastruktur am See und bringt ihre Grundlagenplanung auf den aktuellen Stand.

Dass das Heiraten am Seeufer weiterhin und noch individueller möglich sein soll, dazu gibt es im Elsterheide-Rathaus klares Einvernehmen. Das bestätigt Bürgermeister Dietmar Koark (CDU). „Unser Standesamt in Bergen führt ja auch bisher schon Eheschließungen am See in den Räumen des ,Leuchtturmes’ durch“, sagt er. Sowohl im Restaurant „MehrSeen“, als auch in der Kapitänskajüte war das bisher schon der Fall. Allerdings finden diese Trauungen im Hotel bislang während des à la carte-Geschäftes statt, was zu Nutzungskonflikten führt. Nun will die Leuchtturm Gastro GmbH den separaten Hochzeits-Pavillon etwas abseits des Hotel- und Gaststättenbetriebs und in besonderer landschaftlicher Lage am Seeufer errichten. Ein vielversprechendes Konzept!

Weitere Änderungen im aktualisierten Bebauungsplan für die Südböschung betreffen vor allem den Verkehrsknotenpunkt der Straßen „Am Wassersportzentrum“, „Zum Leuchtturm“ und der Kreisstraße K 9211. Da ja schon bekannt ist, dass der Verlauf der Kreisstraße zwischen Tätzschwitz und Geierswalde im Zuge der geplanten Sanierung verlegt werden soll und somit etwas vom Leuchtturm-Ufer abrückt, können nun auch die angrenzenden Verkehrsflächen neu überplant werden. „Damit besteht für uns auch die Möglichkeit, Baurecht für einen dringend benötigten Parkplatz im südöstlichen Bereich des Areals – zu dem jetzt noch Teilflächen der Kreisstraße gehören – zu schaffen. Außerdem soll für den Reisebusverkehr eine Fläche zum Parken mit Wendeschleife geschaffen werden“, erklärt Heidrun Eger vom Bauamt der Gemeinde. Der Bus-Parkplatz ist auf jenem bislang unbefestigten „wilden“ Parkplatz für Pkw vorgesehen, der sich hinter Gehölzhecken direkt an der Kreisstraße befindet.

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