ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Informatives auf der Farm

Der richtige Umgang mit vielen Pillen ist möglich

Hoyerswerda. Kinder- und Jugendfarm des CSB setzt auch im neuen Jahr ihre informative Vortragsreihe für Senioren fort.

Die Kinder- und Jugendfarm des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen in Hoyerswerda wird im neuen Jahr ihre Vortragsreihe „Seniorentreff am Vormittag“ mit informativen Themen fortsetzen. Auch 2019 sind monatliche Vorträge und Veranstaltungen zu Themen wie Gesundheit und sorbischem Leben, Reiseberichte, bunte Feste oder ein Besuch im Zoo Hoyerswerda geplant. Die Veranstaltungen, deren Themen sich auch nach den Wünschen der Teilnehmer richten, finden jeweils am ersten und dritten Donnerstag des Monats um 10 Uhr statt, sagt Farmmitarbeiterin und Organisatorin Swetlana Richter.

Den gut besuchten Auftakt für dieses Jahr gestaltete die Hoyerswerdaer Apothekerin Inge Illin zum Thema „Umgang mit Medikamenten“. Vor allem, wenn Menschen mehrere Erkrankungen gleichzeitig behandeln müssen, ist ein sorgsamer Umgang mit den Pillen wichtig. Inge Illin erklärte, welche Medikamentenformen es gibt, wie jede ihre Wirkung entfaltet und was bei der Einnahme zu beachten ist.

Schon bei Tabletten gibt es Unterschiede, denn nicht alle sollen mit Wasser geschluckt werden. Halstabletten müssen zum Beispiel im Mund zergehen, um ihre Wirkung zu entfalten. Meist gelangen Wirkstoffe über die Schleimhäute des Mundes oder Magens in den Körper, magenresistente Tabletten hingegen erst im Dünndarm, so die Apothekerin. Nicht jede einfache Tablette, Film- oder Retardtablette lässt sich teilen – und wenn es geht, muss der Patient seine individuell vorgegebene Dosierung beachten. Genauso wichtig ist für ihn, ob er das Medikament vor, während oder nach der Mahlzeit einzunehmen hat. Jedes genannte Detail beeinflusst die Wirkung des Mittels im Körper. „Grundsätzlich brauchen feste, über den Mund aufgenommene Arzneiformen länger, um die Erkrankung positiv zu beeinflussen. Bei flüssigen Medikamenten geht das schneller. Hier ist zu beachten, dass Tropfen oft einen Alkoholanteil enthalten und schlechter dosierbar sind als Tabletten“, sagt Inge Illin.

top