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Gebiet ist munitionsbelastet

Waldbrand in der Königsbrücker Heide

Seit Donnerstagmittag brennt es in einem Waldgebiet der Königsbrücker Heide zwischen Schwepnitz und Zeisholz. Betroffen ist laut Polizeipräsidium Görlitz eine Fläche von etwa 120 Hektar, auf der sich ehemals ein Truppenübungsplatz befand. Die Bundespolizei hilft mit einem Hubschrauber beim Löschen.FOTO: Mirko Sattler

Hoyerswerda/Schwepnitz. Schon wieder brennt es: In der Westlausitz brennt ein Waldgebiet, in dem Munition liegen könnte. Das Areal war früher ein Truppenübungsplatz.

In der Königsbrücker Heide in der Westlausitz ist am Donnerstag ein Waldbrand ausgebrochen. Der Einsatzort liegt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz und die Brandbekämpfung ist auf Grund möglicher Munitionsreste im Boden erschwert, wie die Polizei mitteilte. Ein Hubschrauber der Polizei unterstützt aus der Luft den Einsatz. Derzeit bestehe durch das Feuer keine Gefahr für die Anwohner der angrenzenden Ortschaften, hieß es. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Der Waldbrand hat sich auf eine Fläche von 140 Hektar ausgedehnt, wie das Landratsamt Bautzen am Donnerstag mitteilte. Es sind demnach 16 Ortsfeuerwehren und Waldbrandtanklöschfahrzeuge sowie ein Katastrophenschutzzug Waldbrandbekämpfung im Einsatz. Zudem wurde ein weiterer Hubschrauber der Bundespolizei angefordert. Dieser sollte am Nachmittag mit den Löscharbeiten beginnen.

Die Feuerwehr stelle sich auf einen längeren Einsatz ein, hieß es. Darum sei auch ein sogenannter Betreuungszug angefordert worden. Auch ein Experte des Kampfmittelräumungsdienstes sei am Brandort.

(dpa/sm)
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