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Unternehmerpreis

Chance auf den „Großen Preis des Mittelstandes“

Im British Museum in London stehen diese in Lauta entwickelten und produzierten Vitrinen. Foto: Vitrinen- und Glasbau Reier GmbH FOTO: Reier Gmbh

Hoyerswerda/Lauta. Zwei örtliche Unternehmen schaffen es in die zweite Runde des deutschlandweiten Wettbewerbs.

Erst waren sie mit 5000 anderen Unternehmen aus ganz Deutschland nominiert, nun haben sie es in die engere Auswahl geschafft und dürfen weiter auf den „Großen Preis des Mittelstandes“ hoffen. Die beiden örtlichen Anwärter: die Vitrinen- und Glasbau Reier GmbH aus Lauta und die Hoyerswerdaer Gesellschaft für Automatisierung in Verwaltung und Industrie mbH (Avi GmbH). Noch genau 740 andere Unternehmen haben es in die zweite Runde geschafft.

Der Lautaer Familienbetrieb Reier ist 1988 gegründet worden und ist auf Museumseinrichtung und Vitrinentechnik spezialisiert. Die Schaukästen der Firma sind auf der ganzen Welt zu sehen. Unter anderem wurden 2016 Vitrinen für das Science Museum London, das Chicago Art Institute, das Schottische Nationalmuseum in Edinburgh und die Staatliche Eremitage in St. Petersburg gefertigt. 100 Mitarbeiter sind am Standort in Lauta beschäftigt. Im Rennen um den „Großen Preis des Mittelstandes“ ist das Unternehmen zum ersten Mal. Für die Nominierung vorgeschlagen wurde der Betrieb von der Agentur für Arbeit, dem Landkreis Bautzen sowie der Stadt Lauta. „Wir haben daraufhin eine Art schriftliche Präsentation unserer Arbeit eingereicht“, sagt Birgit Nikol von der Vitrinen- und Glasbau Reier GmbH. Dabei ginge es unter anderem um die Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovation und Kundenservice, aber auch um das Engagement in der Region.

Denn der Preis, initiiert von der Oskar-Patzelt-Stiftung, möchte neben Netzwerkbildung und unternehmerischer Verantwortung auch besonders engagierte Unternehmen fördern und auszeichnen. Nicht zum ersten Mal unter den Nominierten ist die Avi GmbH aus Hoyerswerda. Bereits 2007 schaffte es das Unternehmen in die vorletzte Runde. 1992 als reines Ingenieurbüro gegründet, werden am heutigen Standort in der Konrad-Zuse-Straße individuelle Steuerungs- und Automatisierungslösungen entwickelt.

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