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Fortschritt in Tarifgesprächen

Einmalzahlung für Accumotiv-Mitarbeiter in Kamenz

Der Standort des Unternehmens Deutschen Accumotive GmbH & Co. KG in Kamenz ist in den vergangenen Jahren ausgebaut worden. FOTO: Accumotiv Kamenz

Kamenz/Bautzen. Die Tarifverhandlungen bei Accumotive in Kamenz gehen voran. Eine Einmalzahlung von 1000 Euro für die Mitarbeiter ist am Freitag vereinbart worden. Im Forderungskatalog der Industriegewerkschaft (IG) Metall steht noch die 35-Stunden-Woche.

Die ersten Zwischenergebnisse der Tarifverhandlungen bei Accumotive in Kamenz stehen: Nachdem die Tarifkommission sowie die Gesellschafter der Arbeitgeberseite dem Ergebnis zugestimmt haben, gibt es nun für die Kollegen am Standort des Batterieherstellers eine Einmalzahlung in Höhe von 1000 Euro.

Bereits ab Januar 2020 soll eine 60-prozentige Differenz des Entgelts zum Entgelttarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie Sachsen auf das derzeitig vorhandene Entgelt aufgezahlt werden. Ebenfalls sollen bis Anfang nächsten Jahres alle Stellen in das Entgeltrahmenabkommen Sachsen zugeordnet sein. Vorausgegangen war hier ein gemeinsamer Eingruppierungsworkshop der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite. Damit stehen die ersten Meilensteine für die Einführung der von der IG Metall geforderten Flächentarifverträge fest. Weiterhin steht die Einführung der 35-Stunden-Woche im Forderungskatalog der Gewerkschaft.

Die Zwischenergebnisse standen unter einem Gremienvorbehalt. Sie wurden bereits am 14. Mai in Kamenz verhandelt. Gemeinsam mit der IG Metall gab es unter den Beschäftigten eine Petition. Es wurden mehr als 1200 Unterschriften gesammelt, um den eigenen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Für weitere Verhandlungen sind bereits Termine anberaumt.

(kw)
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