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Stadtbrauerei Wittichenau

Familienbrauerei setzt auf neue Brautechnik

Das ist das neue Sudhaus der Stadtbrauerei Wittichenau. Das Unternehmen hat dafür rund 1,2 Millionen Euro investiert und seine Anlage auf den neuesten Stand gebracht. FOTO: Rainer Könen

Wittichenau. Millioneninvestition: In  Wittichenau wurde ein neues Sudhaus mit drei Kesseln in Dienst gestellt.

Ein besonderer Tag war das für die Wittichenauer: Vor allem für diejenigen, die ein gut gebrautes Bier über alle Maßen schätzen. Das dürften in der Stadt mit mehr als 600-jähriger Biertradition sicher eine Menge Menschen sein. Kürzlich ist das neue Sudhaus der Stadtbrauerei an der Haschkestraße offiziell eingeweiht worden. Zahlreiche Gäste waren zu dem Einweihungsfest gekommen, um einen Blick auf das neue Herzstück der Anlage zu werfen. Stadtbrauerei-Geschäftsführer Stefan Glaab war, wie auch sein Bruder Johannes und die Brauerei-Mitarbeiter, überaus gut gelaunt. Das Unternehmen betrachte es als einen Erfolg, die neuen Kessel während des laufenden Braubetriebes errichtet zu haben, so Stefan Glaab. Man sei stolz auf alle beteiligten Handwerker, die das möglich gemacht haben, so der Brauerei-Geschäftsführer weiter. So habe es folglich – Stefan Glaab konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken – auch keine Durststrecke für die Bierfreunde gegeben. Er wies in seiner Rede auch darauf hin, dass man mit dem neuen Sudhaus einen weiteren Grundstein für „die vierte Generation“ im Familienbetrieb gelegt habe.

Mit dem Sudhaus setzt die Stadtbrauerei einen weiteren Meilenstein für eine Ausstattung auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung, die auch den Energiebedarf reduziert. Wittichenaus Bürgermeister Markus Posch (CDU) wies darauf hin, dass „dieser Freitag ein sehr schöner für die Stadt“ sei. Die doch stolz auf ihre Stadtbrauerei sei, schließlich sei diese ja Wittichenaus Aushängeschild. Bevor die Gäste sich das neue Sudhaus anschauen konnten, war jedoch erst mal  Pfarrer Roland Elsner an der Reihe: Er segnete die Kesselanlage.

In dem 60 Quadratmeter großen Raum stehen drei aus Edelstahl bestehende Kessel. Auch ein Warmwassertank wurde dort errichtet, mit dem die Wittichenauer Brauerei Energie sparen wird. Der Vorteil dieses neuen Sudhauses mit den drei kleineren Kesseln: Hier kann auch ein zweiter Sud angesetzt werden, obwohl der erste noch nicht fertig ist. Die neue Technik macht es möglich: Das Sudhaus kann auch nachts laufen.

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