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Insbesondere die als herzlos wahrgenommene Margot Honecker regt offenbar die Phantasie an. Es stimme nicht, dass sie zum Friseur nach Westberlin gegangen sei, sagt der Personenschützer. Im Gegenteil sei  sie diejenige gewesen, die das Ladenkombinat in Wandlitz mit Westwaren für Ostgeld abgelehnt habe und eines nie sein wollte: First Lady. Wohl deshalb konnte sie nicht gut mit der charmanten und glamourösen Raissa Gorbatschowa.

Viele Bilder hat Bernd Brückner von Auslandsreisen mit seinem Chef mitgebracht, wo das Personal Wiener Würstchen aß, während es sich die Herren bei Banketten gut gehen ließen.  Und er vermittelt Eindrücke von der anspruchsvollen Ausbildung der Personenschützer, sei es an der Waffe, im Fahren oder fürs Eingreifen bei gesundheitlichen Notfällen.

Letzteres Training hatte gute Gründe. Durften doch die führenden Genossen nicht in normalen Ambulanzen, sondern nur im Regierungskrankenhaus behandelt werden. Einen Funktionär, der weitab auf seiner Datsche erkrankte, habe diese Weisung das Leben gekostet, erzählt Bernd Brückner.

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