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Damit die Tiere auch im Winter einen geeigneten Unterschlupf finden können, wurde das ehemalige Pumpenhaus umgebaut. Der „Biologische Arbeitskreis Alwin Arndt“ hat zunächst Schutt aus dem Gebäude  entfernt und das überwachsene Dach wieder freigelegt. Anschließend wurde der großzügige Raum unterteilt. Verschiedene Steine mit unterschiedlichen Öffnungen und Poren an Wänden und Decken bieten Haltemöglichkeiten und Unterschlupf. Ein Schacht vor dem Einflugs-Schlitz ermöglicht eine größtmögliche Übererdung. „Dadurch soll im Inneren Frostfreiheit gewährleistet werden“, erklärt Udo List. Für das Winterquartier seien Temperaturen zwischen null und acht Grad im Inneren ideal. Die dicke Erdschicht isoliert die alten Außenmauern und soll nach und nach mit Gras überwachsen. Eine alte Duschwanne wurde außerdem als eine Art Befeuchtungsanlage umfunktioniert. Bei starkem Regen wird das Wasser darin aufgefangen und ins Innere weitergeleitet, um eine hohe Luftfeuchtigkeit und damit geeignete Lebensbedingungen für die Fledermäuse zu schaffen. DenUmbau hat das Crinitzer Bauunternehmen Dorow in rund zwei Monaten Bauzeit realisiert.

Das Winterquartier soll außerdem auch an den verstorbenen Fledermauskundler Milan Podaný erinnern. Er setzte sich sehr für die heimischen Fledermausarten ein und kümmerte sich unter anderem auch um geeignete Winterquartiere. Das Bergener Wasserwerk hatte er damals ebenfalls im Blick, bevor das Vorhaben wegen Unstimmigkeiten mit dem Vorbesitzer eine ganze  Zeit auf Eis gelegt werden musste. Eine Tafel am Eingang weist auf das Quartier und Podanýs Engagement hin.

In den Ritzen an Wänden und Decken verkriechen sich die Tiere. FOTO: LR / Anja Brautschek
Das alte Pumpenhaus war überwachsen und verwildert. FOTO: Udo List
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