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Ministerbesuch bei der Feuerwehr

Innenminister bringt „schöne Geschenke“ nach Dahme

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) unterschreibt die symbolischen Fördermittelbescheide. Der Generalsekretär der SPD, Erik Stohn (l.) sowie Dahmes Amtsdirektor David Kaluza (parteilos) schauen zu. FOTO: Andreas Staindl

Dahme. Fördermittelbescheide für den Um- und Anbau sowie die Sanierung von Feuerwehrgerätehäusern übergeben.

Das Amt Dahme kann weiter in den Bereich Feuerwehr investieren. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) überreichte zwei Fördermittelbescheide für den Um- und Anbau sowie die Sanierung von Feuerwehrgerätehäusern am Donnerstagabend in Dahme.
Fast 94 000 Euro stellt das Land Brandenburg für den Anbau der Fahrzeughalle und die Sanierung des Feuerwehrgebäudes im Ortsteil Kemlitz sowie etwa 22 000 Euro für den Umbau des Feuerwehrgebäudes in Görsdorf zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) des Lands Brandenburg.

David Kaluza (parteilos) sprach von „schönen Geschenken. Noch besser“ gefiel Dahmes Amtsdirektor jedoch „der ungezwungene Austausch mit dem Minister“. Schröter nahm sich Zeit, beantwortete Fragen der anwesenden Feuerwehrleute und Kommunalpolitiker. Er überraschte auch mit der einen oder anderen Neuigkeit. Etwa damit, dass das Land Brandenburg einen zweiten Standort für die Ausbildung von Kameradinnen und Kameraden sucht, um die Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt zu entlasten.

Dahmes Amtswehrführer Karsten Schmidt hatte zuvor kritisiert, dass „wir viel weniger Lehrgänge bekommen haben, als wir beantragt hatten. Das ist nicht hilfreich für die Motivation der Kameradinnen und Kameraden.“ Das Land reagiert offenbar auf das schon jahrlange Problem. Wünsdorf ist laut Minister der Favorit für einen zweiten Ausbildungsstandort. Eine Entscheidung soll noch im ersten Quartal dieses Jahres fallen. Mitte des nächsten Jahres rechnet Schröter mit dem Start der Feuerwehrschule in Wünsdorf. Hoffnung machte er zudem, dass künftig auch Feuerwehrleute bis zum 67. Lebensjahr während der Einsätze dabei sein dürfen. Das soll im neuen Brand- und Katastrophenschutzgesetz geregelt sein, das im Juni dieses Jahres verabschiedet werde. „Wenn es nach mir geht, wären Einsätze bis 67 längst möglich“, sagt der Innenminister. Die Altersgrenze liegt derzeit bei 65 Jahren.

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