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Fred Tzschoppe, Ortsvorsteher in Kemlitz, hatte das Thema angesprochen. „Wir könnten damit das Problem Tageseinsatzbereitschaft entschärfen.“ Der stellvertretende Amtswehrführer Nico Richter sprach die Einsatzkleidung an: „Finanzschwache Kommunen können sie sich oft nicht leisten. Kann das Land nicht die Kleidung zur Verfügung stellen? Karl-Heinz Schröter findet „den Ansatz interessant. Wenn große Mengen zentral eingekauft werden, könnten wir viel Geld sparen.“ Er könne sich drei Preiskategorien vorstellen und versprach, das Thema anzugehen.

Auch über die Finanzausstattung der Kommunen sowie über die finanzielle Würdigung der Feuerwehrleute wurde am Donnerstagabend gesprochen. 500 Euro je zehn Jahre Zugehörigkeit soll es künftig geben. Welchen Anreiz man Betrieben bieten könnte, die Kameradinnen und Kameraden für Einsätze freistellen, weiß auch der Minister nicht: „Mir fällt keine Lösung ein.“ Dass Frei­stellungen gerade kleineren Firmen schwer fallen, sei ihm bewusst. Um die Einsatzbereitschaft dennoch zu sichern, seien mehr Einsatzkräfte nötig. Diese könnten, so eine Idee des Ministers, über Verwaltungen gesichert werden, in dem an die dortige Ausbildung ein Modul Brandschutz angehängt werde.

Auch über hauptamtliche Kräfte könne nachgedacht werden, die allerdings vom Träger des Brandschutzes finanziert werden müssten. Eine interessante Idee gibt es laut Schröter in Angermünde. In einer dortigen Oberschule soll die Grundausbildung für die Feuerwehr angeboten werden. „Ich bin gespannt darauf.“ Bis neue Initiativen zünden, setzt er darauf, „Kameradinnen und Kameraden finanziell zu motivieren“.

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