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Debatte hält an

Dahme will die Schulen zurück – was aber sagen die Finanzer?

Dahme diskutiert darüber, die Grundschule wieder in städtische Trägerschaft zurückzunehmen. Gegenwärtig ist das Amt Dahme der Träger. FOTO: LR / Carmen Berg

Dahme. Vor der Entscheidung über einen Trägerwechsel werden Zahlen fundiert unter die Lupe genommen.

Soll die Stadt die beiden Dahmer Schulen wieder in ihre Trägerschaft übernehmen? Darüber wird in den politischen Gremien weiter diskutiert. Die Stadtverordneten haben kürzlich beschlossen, vor einer Entscheidung die möglichen finanziellen Auswirkungen von der Verwaltung fundiert prüfen zu lassen.

Dem Herzen nach, so wurde in der Debatte deutlich, wünschen sich viele Abgeordnete aus Dahme wohl die Hoheit über ihre Schulen zurück. Gemeinden als Schulträger sind die Regel. Dahme ging einen anderen Weg. Hier hatten sich die Stadt und die beiden damals zum Alt-Amt Dahme gehörenden Gemeinden Ihlow und Dahmetal geeinigt, die Verantwortung gemeinsam zu tragen. Ein entsprechender Beschluss wurde Mitte der 1990er-Jahre zunächst für die Grundschule gefasst, dem im Jahr 2000 die Oberschule folgte. Die von den Gemeinden pro Schulkind an den Träger zu zahlende Schulumlage ist seither Bestandteil der Amtsumlage, was die Abrechnung vereinfacht hat.

Zur Amtsträgerschaft sei es gekommen, weil „die Stadt in einer prekären Haushaltslage und nicht imstande war, in die Schulen zu investieren“, erklärte Bürgermeister Thomas Willweber (Freie Wähler) auf Nachfrage von Abgeordneten zu den Gründen.

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