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Bundesfreiwilligendienst

Einblicke in Krankenhaus-Alltag

Eric Bornack und Stacy Marie Wrede-Schlenkrich haben ein  Freiwilliges Soziales Jahr am Luckauer Krankenhaus absolviert. FOTO: LR / Anja Brautschek

Luckau. Mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr engagieren sich Teilnehmer für die Gemeinschaft. Etwa acht sind es jedes Jahr im Evangelischen Krankenhaus in Luckau.

Etwas mit Menschen machen. Für viele Schüler festigt sich dieser recht unkonkrete Berufswunsch. Doch was bedeutet es überhaupt, im sozialen Bereich zu arbeiten? Welche Berufszweige gibt es? Welche Anforderungen muss man dafür mitbringen? Einen Einblick in den Berufsalltag gelingt unter anderem durch einen Freiwilligendienst. Für Eric Bornack und Stacy Marie Wrede-Schlenkrich haben sich damit gleichzeitig auch Weichen für die Zukunft gestellt. Die beiden haben ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am Evangelischen Krankenhaus in Luckau absolviert.

„Für mich hat sich dadurch mein Berufswunsch gefestigt“, sagt Eric Bornack. Dass es etwas im sozialen Bereich werden sollte, stand für den 17-Jährigen frühzeitig fest. In seiner Heimatstadt Finsterwalde engagiert er sich sich unter anderem in der Feuerwehr und hat auch in der Pflege von Familienangehörigen mitgeholfen. Nun erlernt er im ersten Lehrjahr den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers. „Es ist ein sehr vielseitiger Beruf. Gut finde ich auch die Aufstiegsmöglichkeiten, zum Beispiel zur Stationsleitung“, sagt er. Das FSJ möchte er in seinem Entscheidungsprozess nicht missen.

Innerhalb von einem Jahr konnte er dadurch die Arbeitsabläufe im Krankenhaus kennen lernen. Von der Aufnahme der Patienten, über die Vorbereitung von Eingriffen bis hin zur Nachsorge können die Teilnehmer die Abläufe begleiten – im begrenzten Rahmen. FSJler kümmern sich dabei unter anderem um die Austeilung des Essens, waschen Patienten oder begleiten sie zu Untersuchungen. „Manchmal hätte ich mir etwas mehr Verantwortung gewünscht. Dennoch konnte ich damit viele Erfahrungen sammeln“, sagt Stacy Marie Wrede-Schlenkrich. Vor allem die Vielseitigkeit des Freiwilligendienstes hat sie so überzeugt. Zwar sind die Teilnehmer in der Regel einer Station zugeordnet. Doch bei Interesse können auch andere Fachbereiche erkundet werden, sagt Birgit Mathissen, Referentin für Freiwilligendienste im Verbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin. So besteht unter anderem auch die Möglichkeit, eine OP im Operationssaal mitzuverfolgen. Das theoretische Know-How wird zusätzlich in 25 Seminartagen vermittelt.

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