ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Das „Zwergenland“ wurde zur Wendezeit von der damaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft errichtet und im Juni 1990 zunächst als Kinderkrippe für Unter-Drei-Jährige bezogen. Seit Mitte der 1990er-Jahre werden im Haus an der Schellstraße Jungen und Mädschen bis zum Schuleintritt betreut. Nach Durststrecken infolge rückläufiger Geburtenzahlen sei die Kita mit 65 Plätzen jetzt wieder gut ausgelastet, verzeichnet Leiterin Monika Schäfer.

Doch an der Infrastruktur des Hauses hatte in fast 30 Jahren der Zahn der Zeit genagt. Die alten Leitungssysteme mussten erneuert und das Gebäude mit einer Außendämmung versehen werden, blickt Frank Herhold zurück. In dem Zuge bekam die Kita Fußbodenheizung, Zwischenwände wurden verändert, Türen verbreitert und die Räumlich-
keiten modernen Bedürfnissen angepasst. So sorgen jetzt Schallschutzplatten für eine angenehm ruhige Atmosphäre. Die Kita-Leiterin lobt die enge Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung: „Wir waren in jeder Phase des Baugeschehens einbezogen und konnten unsere Anregungen einbringen.“

Das Kinderrestaurant ist ein Highlight nach der Sanierung. Neu gestaltet wurden aber auch der Kreativbereich sowie die Sanitäranlagen, von deren DDR-Charme nichts mehr zu sehen ist. Die Garderoben für die Steppkes sind praktischer geworden. Gruppenräume wirken offener, weil ein Wanddurchbruch vergrößert wurde. Aus vielen Mosaiksteinen entstand, wie Frank Herhold sagt, „eine runde Sache“. Monika Schäfer beschreibt es so: „Obwohl sich die Grundfläche kaum verändert hat, entsteht der Eindruck, alles ist jetzt viel größer und einladender.“

top