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Dass die Veranstaltung humorvoll präsentiert wurde – optisch und mit Worten – hat dazu beigetragen. Mit einer freien Improvisation stiegen die Akteure ein ins Programm. „Instanzen“ nannte das Trio Monique Michel, Martina Moriabadi und Alexandra Silina den musikalischen Auftakt. Später folgten von den drei Damen „Ins Tanzen“ und „In Stanze(rl)n“. Dazwischen lagen anspruchsvolle Werke, die als Solo oder im Duett gespielt wurden. Hermine Wenzel (Violine) und Armin Moriabadi (Klavier) musizierten gemeinsam, ebenso Johanna Weihrauch (Klarinette) und Enrico Scharf (Klavier).

Die Veranstaltung hätte mehr Besucher verdient gehabt. Wegen der hohen Qualität auf der einen Seite und wegen der idealen Gelegenheit, den Musikschullehrer während des Musizierens zuhören zu können. Enrico Scharf etwa zeigte gleich mehrfach am Klavier, wo es hingehen kann, wenn man fleißig übt. Der Musikschullehrer war gestern einer der gefragtesten Akteure. Das Instanzentrio setzte den Schlusspunkt unter ein unterhaltsames Konzert.

Martina Moriabadi hatte ein „richtiges Schmankerl mit Augenzwinkern“ als letzten Programmpunkt angekündigt und nicht zu viel versprochen. Sie nutze nämlich die freie Improvisation, um gemeinsam mit ihren beiden Partnerinnen für die Musik-und Kunstschule zu werben sowie einen ersten Einblick in die Arbeit der Einrichtung zu geben – gekonnt verpackt und natürlich improvisiert. Dem Publikum gefiel es, es klatschte ordentlich Beifall.

75 Minuten feinster Unterhaltung lagen da hinter den Mitwirkenden und Gästen. Die zweite Auflage des Lehrer-Schüler-Konzerts soll nicht die letzte gewesen sein. „Es soll eine feste Reihe werden“, kündigt die Leiterin der Niederlausitzer Musik-und Kunstschule an und schiebt hinterher: „Es wird oft unterschätzt, wie viel Spaß Musik machen kann.“

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