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Lesung

Liebeserklärung an Luckau

Larissa Tschetschekina-Koroljowa (l.) schaut sich Gedichtbände von ihr gemeinsam mit Heidi Trojca, Vize-Chefin der BO Die Linke in Luckau, an. FOTO: Andreas Staindl

Luckau.

Larissa Tschetschekina-Koroljowa merkt man ihr Alter nicht unbedingt an. Sie scheint voller Energie, wenn sie über sich, ihre Familie und politische Zusammenhänge spricht. Sie wird auch nicht müde, Fragen ausgiebig zu beantworten.

Selbstverständlich ist das nicht. Larissa Tschetschekina-Koroljowa ist fast 80 Jahre alt, feiert im Frühjahr des nächsten Jahrs ihren runden Geburtstag. Jetzt war die Dichterin und frühere Lehrerin aus Moskau in Luckau zu Gast. Eine Woche lang weilte sie in der Berstestadt. Kein Zufall. Ihr Vater Fjodor Wassilljewitsch Tschetschekin ist in Luckau beerdigt. Sein Grab befindet sich auf dem Gedenkfriedhof für die Gefallenen der Sowjetarmee. Die Tochter hat es besucht. Und sie stellte sich einer von der Basisorganisation (BO) der Partei Die Linke in Luckau initiierten Gesprächsrunde. Das Interesse daran war überschaubar. Doch das, was die fast 80-jährige Moskauerin zu erzählen hatte, war durchaus interessant.

Das Schreiben wurde ihr offensichtlich schon in die Wiege gelegt. Mit zehn Jahren habe sie ihr erstes Gedicht veröffentlicht. Werke von ihr seien auch in der russischen Tageszeitung „Prawda“ erschienen-„nicht selbstverständlich“, wie sie sagt. Larissa Tschetschekina-Koroljowa habe etwa Tausend Gedichte geschrieben und mehrere Gedichtbände veröffentlicht. In ihrer Heimat, so erzählt die Seniorin, ist sie eine anerkannte Dichterin: „Ich bin in Moskau bekannt.“

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