ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Sie schreibt noch immer, hat einige ihrer aktuellen Zeilen der Stadt Luckau gewidmet. Das Gedicht hat sie während der Gesprächsrunde  auf Russisch vorgetragen. Rüdiger Lorenz, der früher unter anderem Russisch am Gymnasium in Luckau unterrichtet hatte, übersetzte. Ihm zufolge beschreibt das Gedicht die Schönheiten von Luckau. Es ist so etwas wie eine Liebeserklärung an den Ort, wo ihr Vater begraben ist.

Fjodor Wassilljewitsch Tschetschekin, Jahrgang 1910, war Gardemajor und Stellvertreter des Politkommandeurs der Einheit der Sowjetarmee. Er ist an seinen im Kampf um Berlin erlittenen Verwundungen am 3 .Mai 1945 in Golßen (Unterspreewald) verstorben. Seine Tochter Larissa hatte das Grab ihres Vaters lange Zeit gesucht und mithilfe des Deutschen Kreuzes und verschiedener Behörden endlich gefunden.

Am 9. Mai 1970 stand sie zum ersten Mal vor der Grabstätte in Luckau. Seitdem hat sie ihren Vater schon mehrmals besucht. Auch einen Schüleraustausch zwischen der Polytechnischen Oberschule (POS) in Luckau und der Schule in Wjasuiki, wo die Familie während des Kriegs lebte, gab es. Der Kontakt ist längst eingeschlafen, doch nicht der zu Luckauer Familien.

top