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Helau aus Luckau

Mit „Miss Menne“ bei den Briten

Ein Höhepunkt war „Dinner for one“, herrlich komödiantisch umgesetzt von Anko Menne als „Miss Menne“ und Matthias Zielke als Butler.FOTO: Birgit Keilbach

Luckau. Luckauer Narren treten komödiantische Reise zur Queen und zum englischen Humor an.

„Der LCV hat sich verrannt, drum zieh’n wir durch das Britenland“ lautet das Motto der aktuellen Saison des Luckauer Carnevals Vereins. Im großartig und mit viel Liebe zum Detail dekorierten Saal schlugen die Stimmungswogen zur ersten Abendveranstaltung am Samstag hoch. Das Prinzenpaar hatte Konkurrenz, denn natürlich war die „Queen“ (Ines Kaminski) der Stargast des Abends und wurde stets von ihrer Privatgarde begleitet.

Zum Auftakt hatten sich die Mitglieder des Spielmannszuges nicht nur Schottenröcke angezogen, auch musikalisch stimmten sie darauf ein. Prinz Thomas I., der mit seiner Prinzessin Sindy I. den närrischen Thron bestieg, widmete sich in seiner Rede den Dingen, die das Luckauer Völkchen bewegen. Für solide Stadtfinanzen erhielt der ausgeschiedene Kämmerer Thomas Rohr ein Lob. Mehr Papierkörbe und Bänke würden Luckaus Altstadt jedoch gut tun und auch die Diskussion über die neue Gestaltung des Marktplatzes ohne Mauer und mit Wasserspiel thematisierte das Oberhaupt des närrischen Volkes.

Den Faden nahm Bürgermeister Gerald Lehmann in der Bütt augenzwinkernd  auf – „sprachlicher Feinstaub wird in die Stadt getragen.“ Ob mit der Diskussion um das Wasserspiel oder die Unverständlichkeit der Politiker-Sprache für die Menschen auf der Straße, die formelhaft wie die der Chemiker sei, die im Trinkwasser verschiedene Inhaltsstoffe identifizierten. Und ob es wohl Zufall ist, dass an vielen Bürotüren des Rathauses inzwischen der Name Lehmann zu lesen ist? Doch seien die schmucken  Häuser und vor allem die Menschen wohl der größte Schatz der kleinen Stadt.

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