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Veränderungen

Luckauer Laga-GmbH im Aufbruch

Aufbruch ins neue Domizil: Das Laga-Team Tino Wolff, Angelika Malarczuk, Maja Jensch und Carola Lamprecht. FOTO: LR / Carmen Berg

Luckau. Umzug in die Kulturkirche zu potenziellen Ehe-Partnern. Höllberghof-Übernahme noch offen.

Bei der Landesgartenschau-Gesellschaft stapeln sich die gepackten Kisten. Von gemächlichem Jahresauftakt keine Spur. Bis zum Wochenende wollen Geschäftsführerin Maja Jensch und ihr Team den Umzug vom Rathaus in die Kulturkirche bewältigen. Dort bezieht die Laga-GmbH in der ersten Etage frei gewordene Räume der Ninnemannstiftung.

Das Büro der Touristinformation ist gleich nebenan. Niederlausitz-Museum und Bibliothek sind die weiteren neuen Nachbarn. Damit rückt räumlich bereits zusammen, was in der Perspektive auch strukturell zueinander finden soll. Ziel ist es, bislang gesplittete Kultur- und Marketingaktivitäten der einzelnen Einrichtungen zu einem einheitlichen Stadtmanagement zu bündeln, erklärt Maja Jensch. An einem Konzept dafür wird gearbeitet. Der Umzug sei ein erster Schritt. „So sehen wir in der täglichen Arbeit, was jeweils beim anderen passiert und wo es Überschneidungen gibt“, nennt die Geschäftsführerin einen Vorteil der neuen Nähe.

Welche Rolle das Freilichtmuseum Höllberghof in einer künftigen Struktur der Laga-GmbH einnehmen wird, sei momentan noch nicht geklärt, sagt Maja Jensch auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Wie berichtet, will sich der bisherige Trägerverein des historischen Dreiseitenhofes in der Nachbargemeinde Heideblick zum Sommer auflösen, und die Stadt Luckau mit der Laga-GmbH ist als Nachfolger im Gespräch. „Die Idee, Potenziale effektiv zu nutzen, klingt prinzipiell gut“, sagt Maja Jensch. Vor einer Entscheidung müsse jedoch ein Finanzierungskonzept erstellt werden, es müsse geprüft werden, was auf dem Hof machbar sei und was das kostet, so die Geschäftsführerin. Dieser Prüfprozess, zu dem auch rechtliche Belange gehören, laufe noch. Ein Thema sei beispielsweise der Sanierungsbedarf an den Gebäuden aktuell und in den Folgejahren. „Geld und Personal, das sind Knackpunkte, für die es eine Lösung geben muss“, sagt die Laga-Chefin.

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