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In Luckau habe er die örtlichen Volkssturmführer veranlasst, keinen Widerstand zu leisten, sodass die Stadt am 20. April 1945 kampflos an die Rote Armee übergeben wurde. Die sowjetische Kommandantur setzte ihn als Bürgermeister ein, er wurde zum Landrat berufen und 1946 wieder abgesetzt, nachdem er gegen die Vereinigung von KPD und SPD gestimmt hatte, wie Marina Gadomski weiter ausführte.

Ein Antrag der SPD-Fraktion, seine Ruhestätte als Ehrengrab zu widmen, war im vorigen Jahr abgelehnt worden. Es standen Vorwürfe im Raum, Karl Holland könnte sich in seiner Zeit als Bürgermeister im Jahr 1945 an Kunst bereichert haben. „Nach den ausführlichen Recherchen durch die Mitarbeiterinnen des Niederlausitz-Museums gibt es dafür keine Anhaltspunkte“, erklärte Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos). Darüber werden demnächst die Stadtverordneten informiert, fügte er an. 

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