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Untreue-Urteil gegen Baudezernent Chris Halecker

FDP und CDU-Nachwuchs fordern Konsequenzen für Vize-Landrat

Chris Halecker wurde wegen Untreue verurteilt. Loge äußert sich bislang nicht, ob das berufliche Konsequenzen haben wird, wie es FDP und Junge Union fordern.  FOTO: Ingvil Schirling

Lübben/Luckau. Chris Halecker (Linke), Vize-Landrat von Dahme-Spreewald, ist verurteilt worden: Er hat laut Gericht 6700 Euro aus einer Vereinskasse abgezweigt. Junge Union und FDP fordern Konsequenzen – und sehen auch Landrat Stephan Loge (SPD) in der Pflicht.

Die Nachricht von der Verurteilung des Vize-Landrates des Landkreises Dahme-Spreewald schlug ein wie eine Bombe. Am Montag verurteilte das Amtsgericht Fürstenwalde Chris Halecker (Die Linke) wegen Untreue zu einer Geldstrafe von insgesamt 34 500 Euro. Der Vorwurf: Er soll als Vorsitzender der Landesrettungsschule Brandenburg in Bad Saarow zwischen 2015 und 2016 insgesamt 6700 Euro aus der Vereinskasse für private Zwecke abgezweigt haben.

Noch im selben Jahr wurde Halecker vom Kreistag Dahme-Spreewald zum ersten Beigeordneten und Vize-Landrat gewählt und ist außerdem für das Dezernat Verkehr, Bauwesen und Umwelt zuständig. Die Vorfälle sollen demnach vor seiner Wahl stattgefunden und in der Verwaltung nicht bekannt gewesen sein.

Untreue-Vorwurf: Warum Chris Halecker schweigt

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