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Sehr bildlich beschreibt Saretz, warum sie ihre Collagen als „Kalenderblätter“ betitelt: „Ein Kalender gibt  Struktur, Unterstützung und Rückhalt für jeden Tag, jede Woche, jeden Monat. Die Blätter eines Baumes auf der anderen Seite verändern sich über das ganze Jahr hinweg. Sie sprießen, wachsen und fallen wieder.“

Dieser Wechsel des Jahres spiegelt sich in ihren Collagen wieder. Sie sollen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolisieren. Kerstin Heinze, welche die Ausstellungen und Veranstaltungen in der Galerie „Kunstpause“ in Dahme organisiert und die Laudatio zur Vernissage am vergangenen Samstag hielt, stellt zudem heraus: „Die Werke sind eine Art Selbstporträt. Sie geben nicht nur persönliche Einblicke in das Leben und Sein von Agnes Saretz, sondern wollen noch viel mehr sein.“ Sie sollen die Betrachter zum gemeinsamen Austausch anregen.

Für Kerstin Heinze ist die Ausstellung eine Bereicherung für das Kunst- und Kulturleben der Stadt Dahme. Seit 2015 stellt die Galerie einen kulturellen Mittelpunkt mit Kunstausstellungen, Lesungen oder Workshops bereit.

Musikalisch beschwingt mit Gitarren- und Ukulelenspiel sowie mit gemeinsamem Gesang wurde die Ausstellung am Samstag eröffnet. Bis zum 3. Mai besteht jeweils am Mittwoch von 9.30 bis 11.30 Uhr die Möglichkeit, nicht nur etwas aus dem Leben von Agnes Saretz kennenzulernen, sondern sich auch über die Erstellung dieser sehr persönlichen Kalenderblätter zu informieren: Als ein inspirierender Weg, sich selbst etwas näher kennenzulernen.

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