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Maker-Camp in Schlabendorf

Programmieren ist ein Kinderspiel

Theo arbeitet konzentriert an seinem Programm. Auf einem kleinen Display soll die Blink-Geschwindigkeit der zwei Lämpchen angezeigt werden. FOTO: LR / Anja Brautschek

Schlabendorf. Maker-Camp in Schlabendorf bietet Kindern Einblick in moderne Technologien.

Gekonnt tippt Luise einige Befehle in den Computer. Sie überprüft kurz die Abläufe und startet anschließend das Programm. Auf einer Platine blinken abwechselnd zwei rote Lämpchen. Geschafft. Das geschriebene Programm funktioniert. Eine Woche lang hat die 13-Jährige gemeinsam mit weiteren technikinteressierten Kindern das Maker-Camp im Forscherlabor in Schlabendorf besucht. Dort haben sie erste Schritte im Programmieren gewagt und moderne Technologien kennengelernt.

Die digitalen Lernangebote kommen gut an. Innerhalb nur weniger Tage waren alle Plätze belegt. 19 Kinder zwischen acht und 14 Jahren haben in einer offenen Werkstatt das notwendige Know-how für die digitale Welt erhalten. Angeleitet werden sie von drei Master-Studenten in Elektrotechnik der BTU Cottbus-Senftenberg sowie dem Team des Forscherlabors. „Die Kinder erfahren in dem Camp, wie Technik funktioniert und was man damit alles machen kann“, erklärt Tobias Friedrich. Dem Alter entsprechend werden die Themen aufgearbeitet und spielerisch vermittelt. Während die Jüngeren in erster Linie das logische Denkvermögen trainieren, dürfen die Älteren sich bereits am Computer versuchen. „Ich hatte gedacht, dass Programmieren ist viel schwerer. Doch wenn man das System verstanden hat, geht es eigentlich“, erzählt Theo.

Der Zwölfjährige lötet einige Platinen zusammen und will seine Lampen mit einem Display verbinden. So kann er später das Tempo des Blinkens und die Temperatur der winzigen Birnen ablesen. „Mich interessiert das total. Zuhause bin ich auch oft am PC, nicht nur um zu spielen“, sagt der Luckauer. Die Erfolge beim Maker-Camp spornen ihn an, weiter zu machen. „Ich möchte gern nochmal einen Roboter programmieren“, beschreibt er ein weiteres Ziel. Auch Luise beschäftigt sich viel und gern mit digitalen Geräten. „Solche Technologien sind unsere Zukunft. Deswegen möchte ich mehr darüber erfahren“, sagt die 13-Jährige.

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