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Reiterfest

Reiternachwuchs schnuppert erste Wettkampfluft

Schon die Jüngsten sitzen sicher im Sattel. Der Führzügelwettbewerb war einer von mehreren Prüfungen während des Reitertags am Samstag in Wildau-Wentdorf. FOTO: Andreas Staindl

Wildau-Wentdorf. Reitertage in Wildau-Wentdorf finden großen Anklang.

Junge Reiter brauchen Herausforderungen. Sie wollen sich mit anderen Sportlern messen, ihre eigenen Fähigkeiten überprüfen und zeigen, was sie gemeinsam mit ihrem Pferd schon gelernt haben. Der Reit- und Fahrverein Dahmer Land bietet ihnen diese Möglichkeit. Er veranstaltet seit mehr als zwei Jahrzehnten Reitertage in Wildau-Wentdorf.

Am Samstag fand die 22. Auflage statt. Teilnehmer aus zahlreichen Vereinen waren dabei – weniger aus der Region, dafür mehr aus Berlin und dem Umland wie die Mitorganisatorin Birgit Lehmann sagt: „Wir haben Reitvereine zu Gast, die noch nie bei uns waren. Sie schätzen offenbar das familiäre Flair unserer Veranstaltung.“ Klar, Wildau-Wentdorf ist ein Dorf. Hektik und Stress einer Großstadt gibt es dort nicht. Dafür aber Menschen, denen der Reiternachwuchs am Herzen liegt.

Peter Lehmann nennt es „Basisarbeit“. Der Vorsitzende des Reitvereins in Wildau-Wentdorf bringt Kindern und Jugendlichen seit Jahren die Grundlagen des Reitens bei. Die Jüngsten gehen noch nicht mal zur Schule – da sitzen sie schon im Sattel. Für sie und die nur wenig älteren Anfänger gibt es mit der Führzügelklasse einen eigenen Wettbewerb. Für die jungen Reiter zwischen vier und zehn Jahre eine gute Gelegenheit, Turnierluft zu schnuppern. Sie können zeigen, dass sie korrekt auf dem Pferd sitzen und mit dem Vierbeiner schon leicht traben können. Am Samstag in Wildau-Wentdorf hat das gut geklappt. Zoe Falkowski vom Gastgeberverein war eine der jüngsten Teilnehmer, die sich dem Publikum präsentiert haben.

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