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Gerüchten nachgegangen

Luckauer Rettungsstelle bleibt

Weiter im Einsatz für Kranke in Not: Chefarzt Jens Graßmel,Oberärztin Andrea Beyer, Ärztliche Leiterin der Rettungsstelle und Christina Trogant, Fachschwester für Notfallpflege (v.r.). FOTO: LR / Carmen Berg

Luckau. Aber in der neuen Struktur der Bereitschaftsstandorte fällt die Stadt durchs Sieb.

Die gute Nachricht zuerst: Die Rettungsstelle am Evangelischen Krankenhaus, für deren Erhalt sich die Gartenstädter vehement stark gemacht hatten, bleibt bestehen. In jüngster Zeit hatten sich Schließungsgerüchte breit gemacht. „Da ist nichts dran“, beruhigt Dipl.-Med. Jens Graßmel, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Unfallchirurgie/Orthopädie.

Wie bisher werden in der Luckauer Rettungsstelle sieben Tage in der Woche rund um die Uhr Menschen mit Erkrankungen oder Verletzungen Hilfe finden, die keinen Aufschub in der medizinischen Versorgung dulden. So beispielsweise, wenn Knochenbrüche nicht auszuschließen sind, bei hohem Fieber, anhaltendem Erbrechen, bei plötzlichen starken Schmerzen, akuten Lähmungen, Atemnot, zählt Jens Graßmel Krankheitsbilder auf. Heißer Draht für den Einsatz von Rettungswagen und Notarzt ist die Rufnummer 112. Es sei denn, der Patient ist in der Lage, sich noch selbst auf den Weg zu machen, sagt der Chefarzt.

In leichteren Fällen, bei der Grippe am Wochenende oder dem vergessenen Rezept, greift außerhalb der Praxis-Öffnungszeiten der kassenärztliche Bereitschaftsdienst. Dieser wird landesweit neu strukturiert, was, so vermutet Jens Graßmel, zu den Gerüchten in Luckau führte.

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