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Neben diesen funktionalen Merkmalen beurteile der Wertungsrichter die Kühe außerdem nach Form, Schönheit und Harmonie des Körpers. „Die Tiere müssen sich sehr gut bewegen, den Rassetyp und eine altersgerechte, gute körperliche Entwicklung zeigen“, erläutert Bernd Adler, ehrenamtlicher Mitorganisator des Wettbewerbes und ehemaliger Geschäftsführer der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH.

Zwei Wochen vorher hat im Uckroer Betrieb die Vorbereitung begonnen. Schrittweise werden die Kühe an die Präsentation herangeführt. „Wir müssen viel mehr Nähe herstellen als üblich, das ist für Tier und Mensch eine neue Erfahrung“, sagt Marlies Michligk.

Zunächst werden die Kühe für einige Zeit aus ihrer Gruppe gelöst. Dann müssen sie sich an das Halfter gewöhnen. Damit alle Merkmale gut zu erkennen sind, wird das Fell der Tiere geschoren, was bereits sehr viel Nähe herstellt. Denny Stamm erledigt diese Aufgabe. Beim Scheren muss er besonders beachten, dass die Beaderung am Euter gut zu sehen ist. Bevor es am Samstag auf den Transportwagen geht, werden die Kühe noch gewaschen und ihre Klauen korrigiert. „Auf das Tierschaugelände dürfen sie erst nach einer tierärztlichen Begutachtung“, nennt Marlies Michligk einen weiteren Punkt. Schließlich soll jedes Tier nach dem Wettbewerb wieder gesund in den Bestand zurückkehren.

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