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Die beiden Fachmänner haben aus diesem Grund Fundamente, Bausubstanz und Beschaffenheit noch einmal genau unter die Lupe genommen und nachgemessen. Ergebnis: „Es wurde keine Abweichung des Giebels vom Lot festgestellt“, heißt es in dem Gutachten. Die vom Amt angenommene Neigung, die eine Gefahr für den Verkehr und Passanten bedeuten würde, können Gerhard Weichert und Friedrich Jänichen daher nicht bestätigen.

Jänichen vermutet vielmehr, dass die fehlenden Regenrinnen dafür gesorgt haben, dass der Boden aufweicht. Das kann zu Verschiebungen im Erdreich und damit auch zu Setzungen führen. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen sollen deshalb Kontrollschachtungen genaueren Aufschluss über den Zustand der Fundamente geben. Im Extremfall, sagt Bürgermeister Frank Deutschmann (parteilos), müssten die Arbeiten abgebrochen und ein Abriss neu diskutiert werden.

Einzige Bedingung für die Maßnahme, die die Waltersdorfer in Eigenleistung durchführen wollen: Die Sanierungskosten sollten den geschätzten Abrisskosten nicht übersteigen. Für das Material stellt die Gemeinde den Einwohnern 5000 Euro zur Verfügung. „Sollten Unwegbarkeiten Mehrkosten verursachen, reden wir miteinander. Wir gehen fair miteinander um“, sagt der Bürgermeister.

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