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Lokale Wirtschaft

Aus Luckau in die weite Welt

Mike Herrmanns Arbeitsplatz ist die Gitterschweißmaschine. Der Golßener ist seit der Eröffnung im Jahr 1993 bei der Geck GmbH an der Berliner Straße in Luckau beschäftigt und hat die Entwicklung des Werkes miterlebt. FOTO: Carmen Berg / LR

Luckau. Geck fertigt mit 83 Beschäftigten für große Handelsketten Produkte zur Warenpräsentation.

Mike Herrman erinnert sich gut an die Anfänge der Geck GmbH vor 25 Jahren auf dem Gelände des früheren Kreisbetriebes für Landtechnik (KfL). „Wir waren 16 Leute damals.“ Zuvor war der Golßener bei einer Firma,  die Pleite ging. Als sich bei Geck eine Jobchance bot, griff er zu. „Ich habe das nie bereut, bin mehr als zufrieden.“ Auch von seinen Kollegen seien die meisten geblieben.

Zum Unternehmen mit Stammsitz im Sauerland gehören deutschlandweit drei Standorte mit sieben Werken. Luckau ist eins davon. Was an der Berliner Straße  klein begann, hat stattliche Ausmaße bekommen. Wie Betriebsleiter Roland Vorreiter sagt, beschäftigt die Geck GmbH in der Gartenstadt aktuell 81 Mitarbeiter und zwei Azubis. In Spitzenzeiten kommen 25 Zeitarbeitskräfte hinzu.

Mit Erzeugnissen von Geck hatte wohl jeder schon zu tun. Die Firma gilt als international führender Hersteller von Warenpräsentationslösungen. Der Einkaufswagen, den wir im Verbrauchermarkt nutzen, könnte aus Luckau stammen. Für einen großen Lebensmittel-Discounter werden Aufsatzkörbe für die so genannten „Wühltische“ hergestellt, nennt Roland Vorreiter ein weiteres Beispiel. „Knapp 180 000 waren das im vergangenen Jahr.“ Geck beliefere nahezu alle namhaften Handelsketten Zentraleurpoas, die Erzeugnisse gingen aber auch nach Skandinavien, Nordafrika und in die USA, sagt er. Für einige Ketten werden dem Unternehmen zufolge ganze Ladeneinrichtungen gestaltet. „Wir müssen heute an uns arbeiten, damit es uns morgen gut geht“, benennt Geck-Geschäftsführer Oliver Görlich die Strategie.

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