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Kunst zieht aufs Land

Neuauflage beim „Creativquartier“ im Blick

Schülerinnen des Bohnstedt-Gymnasiums zeigen Teile der Kollektion, die Carine Kuntz und Alexander Gaertner unter dem Thema „Schnee in der Sahara“ im leeren Geschäft der ehemaligen Fleischerei Steuer entworfen haben. FOTO: LR / Carmen Berg

Luckau. Zwischenbilanz im Spektrale-Pilotprojekt fällt positiv aus. Noch bis 23. September sind die Künstler in Luckau.

Seit zwei Monaten geht in der Gartenstadt Ungewöhnliches vor. In bislang leeren Läden entwerfen junge Leute an Schneidertischen Kleidung, wie man sie hier nicht aus Boutiquen kennt, oder „tapezieren“ Wände mit Geschichten, die die Menschen ihnen erzählen. Auf dem Markt steht eine sechseckige Säulenskulptur auf Rollen, Klinker und Grünpflanzen zu ihren Füßen. Macher dieser und anderer Hingucker sind sieben internationale Künstlerinnen und Künstler, die im Spektrale-Pilotprojekt „Creativquartier“ noch bis zum 23. September in Luckau wohnen und in den leeren Geschäften arbeiten werden. Am Freitag haben sie in der Kulturkirche Zwischenbilanz gezogen.

„Wir waren gleich verliebt in die Stadt und in die Umgebung“, blicken Alexander Gaertner und Carine Kuntz auf die ersten Tage zurück. Schülerinnen des Bohnstedt-Gymnasiums präsentieren die Mode der beiden Künstler. Angeregt vom Naturphänomen Schnee in der Sahara dominieren die Farben Sand, Weiß und Blau. Nicht alles, aber doch so einige der Stücke würden sie auch in der Schule tragen, beantworten die Models eine Frage von Spektrale-Kurator Herbert Schirmer, der die Veranstaltung moderiert.

Die Fotokünstlerinnen Dominique Hille (l.) und Arina Essipowitsch haben in der einstigen Tagebaulandschaft um Luckau spannende Motive entdeckt, die durch Überlagerung in einem Faltobjekt mehrdimensional verstärkt werden.FOTO: LR / Carmen Berg
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