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Trutzer im Fokus

Baukultur vor Ort in Lübben

Der Trutzer ist Teil der erhaltenen westlichen Innenstadt, die den Brandenburger Baukulturpreis bekam. FOTO: LR / Steven Wiesner

Lübben. Diskussion zum westlichen Spreeufer und Führung ab Brückenplatz.

„Baukultur vor Ort“ heißt es am 11. September ab 17 Uhr in Lübben. Dann wird das Lübbener Bauprojekt „Stadt.Raum.Spree“, das beim Brandenburger Baukulturpreis 2017 eine Anerkennung für eine Initiative bekommen hat, vorgestellt. Gemeint ist das westliche Spreeufer bzw. der westliche Altstadtrand.

Um 17 Uhr geht es am Brückenplatz los mit einer Führung, bei der die Gestaltung und die Bedeutung des Projekts für Lübben erklärt werden. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion im Wappensaal des Schlosses. An der Diskussion beteiligen sich Bürgermeister Lars Kolan, Frank Neumann, Leiter des Fachbereiches Bauwesen, der Architekt Heinz Nagler, Thomas Kung von der Degat Planungsgesellschaft und Andreas Rieger, Vizepräsident der Brandeburger  Architektenkammer.

Durch den sensiblen Umgang mit Vorgefundenem entstand am westlichen Spreeufer ein eigenständiger linearer Raum, der die Spree als Stadtkante sichtbar und erlebbar macht und in das Bewusstsein der Nutzer rückt. So urteilte die Jury des Baukulturpreises 2017. Wegebeziehungen zwischen der Altstadt und den angrenzenden Stadtteilen würden durch neu angelegte Brücken und Uferwege die städtischen Bezüge reparieren. Der Wiederaufbau eines Teils der Stadtmauer und die planerische Vorbereitung der angrenzenden Bauflächen zur angemessenen Wiederbebauung werden zukünftig auch den Stadteingang weiter räumlich klären.

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