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Gefährlicher Übergang

Es ist zu eng für drei auf der Treppendorfer Berstebrücke

Die Berstebrücke in Treppendorf  soll mittels rot-weißen, wasserbefüllten Plastikelementen so eingeengt werden, dass sich zwei Fahrzeuge nicht mehr begegnen können. Damit soll mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden. FOTO: LR / Ingvil Schirling

Lübben-Treppendorf. Begegnen sich zwei Autos, wird es für Fußgänger oder Radfahrer gefährlich. Nach eindeutigem Beschluss wird jetzt der Antrag beim Straßenverkehrsamt auf eine bauliche Einengung der Brücke vorbereitet.

Im dritten Anlauf hat es geklappt. Eine schwierige Situation an zentraler Stelle in Treppendorf soll künftig entschärft werden, und zwar mit rot-weißen, wassergefüllten Plastikelementen. Sie sollen die Fahrbahn auf der Berstebrücke auf eine Spur einengen. Begegnungsverkehr wird dann nicht mehr möglich sein. Ende vergangenen Jahres stimmten die Stadtverordneten mit großer Mehrheit bei nur drei Enthaltungen zu – nachdem das Ansinnen zuvor zweimal im Bauausschuss gescheitert war.

Stadtverordneter Marco Sell (CDU/Grüne) berichtete bei der Gelegenheit aus eigener Erfahrung von gefährlichen Situationen oder Unfällen an dieser Stelle. „Es wird höchste Zeit, dass wir da etwas machen – eigentlich ist es schon zu spät.“

Tatsächlich ist die Lage unübersichtlich: Eine breite Kreuzung liegt vor der Brücke, hinter der es bergauf geht. Aus der Gegenrichtung geht es bergab und direkt anschließend auf die Kopfsteinpflasterkreuzung. Das eigentliche Problem ist jedoch die Enge der Brücke. Zwei Fahrzeuge würden um Haaresbreite aneinander vorbeipassen. Sollte in dem Moment noch ein Fußgänger oder Fahrradfahrer die Brücke queren, müsste dieser fast ins derzeit ziemlich frische Berstewasser springen, um sich in Sicherheit zu bringen. Platz ist definitiv keiner mehr.

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