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Lübben

Mit Kirchturm, Tracht und Riesenrad

Kirchturm, Riesenrad und Tracht vereint das Titelbild für das 41. Spreewaldfest in Lübben. Hinter den Fotos stecken spannende Geschichten. FOTO: TKS Lübben / maerkbar Matthias Pätzold

Lübben. TKS und ihre Partner haben fürs Spreewaldfest in Lübben drei Tage volles Programm organisiert

Sie sind da, die Flyer für das 41. Spreewaldfest in Lübben vom 14. bis 16. September. Auf dem Titelbild: Ein Riesenrad und der Lübbener Kirchturm hinter hohen Bäumen. Im Vordergrund ein junges Paar mit Tracht, Hut und Anzug auf dem Kahn. Allein damit hat sich die Tourismus, Kultur und Stadtmarketing Lübben (TKS) viel Mühe gegeben. Hinter dem Motiv steckt eine Geschichte: „Tracht, Kirchturm und Riesenrad stehen einfach für das Spreewaldfest“, sagt Organisatorin Peggy Nitsche. Den richtigen „Hingucker“ aber entdeckten die TKS-Mitarbeiterinnen durch Zufall. Das Bild des sympathischen jungen Paares ist ein Schnappschuss vom Kahnkorso im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt des SPD-Ortsvereinskahns saß das junge Paar, sie mit  Blumen in der Hand, er mit dem Hut grüßend, beide fröhlich und entspannt in die  Kamera schauend.

Doch wie das Paar finden, um die Erlaubnis zu bekommen, das Bild für den Flyer nutzen zu dürfen? Peggy Nitsche, Nadine Hirte und Noris Schenk von der TKS wurden zu detektivischen Spürnasen und recherchierten, dass der Fährmann des Kahns – der jüngste in Lübben – das Paar mitgebracht hatte. Es handelt sich um seinen Bruder und dessen Partnerin. Beide seien überrascht und sehr erfreut gewesen, als sie erfuhren, dass dieses Foto von ihnen zum Titelbild des Flyers werden soll mit einer Druckauflage von 30 000 Exemplaren. „So haben wir die beiden glücklich gemacht – und uns mit diesem Motiv auch“, sagt Peggy Nitsche schmunzelnd.

Zu Dank verpflichtet sei sie dem Schaustellerverband, der wie jedes Jahr nicht nur mit dem gigantischen Riesenrad anreist, von dem aus die Gäste einen weiten Blick in alle Richtungen des Spreewalds haben. Der langjährige Partner ermöglicht dem Fest zudem einmal mehr das Feuerwerk. Am Samstagabend wird es ab 20.15 Uhr eine musikinszenierte Pyro- und Lasershow geben – doch da mischt sich ein Wermutstropfen in die Festvorfreude: „Die veränderten gesetzlichen Bestimmungen lassen ein Feuerwerk mit Effekten, die im gesamten Festgebiet zu sehen sind, leider nicht zu“, heißt es im Flyer. Es wird also nur von der Schlossinsel aus zu sehen sein – was im vergangenen Jahr für diejenigen, die sich auf frühere Erfahrungen verlassen hatten und vom Marktplatz aus in den Himmel schauten, zu Enttäuschungen führte. „Es ist leider so, dass die Gesetzlichkeiten sich verschärfen und es jedes Jahr schwieriger wird, das Feuerwerk durchzuführen“, sagt Peggy Nitsche. „Aber die Sicherheit der Gäste ist natürlich auch wichtig.“

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