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Bauvorhaben

Dampfbad statt Minigolf

In heiterer Runde genießt diese Gruppe aus Calau den Minigolfplatz auf der Lübbener Schlossinsel. Derzeit gibt es Pläne, an seinem Ort eine Wellness-Erweiterung für das Strandhaus zu errichten – nicht nur für Hotelgäste, sondern für alle Interessierten. FOTO: LR / Ingvil Schirling

Lübben. An der Spreeseite des Strandhauses auf der Lübbener Schlossinsel soll eine Wellness-Erweiterung entstehen – die Pläne liegen zur Einsich aus.

Wo derzeit noch die kleine Minigolfanlage des Strandhauses auf der Lübbener Schlossinsel in der strahlenden Spätsommersonne liegt, könnte in Zukunft der Dampf eines Bades in den Himmel steigen. Markus Karl vom Hotel am angrenzenden Strandcafé will den Komplex um eine Wellnessanlage erweitern.

1,6 Millionen Euro will der Hotelier investieren. Im Verlauf mehrerer Jahre hat er das traditionsreiche Strandcafé gekauft und renoviert, zuletzt das Strandhaus als Beherbergungsbetrieb der gehobenen Klasse errichtet. An dessen Spitze, zur Spreeseite hin, grenzt der Minigolfplatz, der ebenfalls vom Strandhaus aus betrieben wird. Ein Drittel der Fläche gehörte bisher zu diesem, zwei Drittel waren von der Stadt gepachtet. Wenn alle Genehmigungen vorliegen, gehen auch diese in Besitz des Strandhauses über.

Genau dafür ist in diesen Tagen der Grundstein gelegt worden. Mit einer Veranstaltung im Lübbener Rathaus begann eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Die erste Änderung des entsprechenden Bebauungsplans liegt nun aus, um die Lübbener – die das Vorhaben ja auch betrifft – frühzeitig mit diesem bekannt zu machen. Auch Behörden wie die Untere Naturschutzbehörde können sich einbringen, weil das Gelände schon im Landschaftsschutzgebiet liegt.

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