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Gesundheit

Eine Hüfte aus dem 3D-Drucker

Professor Wich erläutert seiner Patientin anhand von 3D-Drucken ihres Beckens ihren komplizierten Bruch. FOTO: Ragnhild Münch

Königs Wusterhausen. In unserer Serie „Der besondere Fall“ erzählen wir von außergewöhnlichen Schicksalen, Diagnosen und medizinischen Wegen. Der 37. besondere Fall kommt aus dem Klinikum Dahme-Spreewald.

Diesen 13. Februar wird Hedwig Fischer nicht so bald vergessen. Sie will nur noch schnell ihr Fahrrad in den Keller bringen und es sich dann zu Hause gemütlich machen. Hundert Mal hat sie diese Kellertreppe schon genommen, diesmal aber verfehlt sie die letzte Stufe und stürzt. „Ich habe gleich gespürt, dass etwas Schlimmes passiert ist“, erinnert sie sich. „Ich konnte nicht mehr aufstehen, hatte höllische Schmerzen.“

Glücklicherweise hören die Nachbarn ihre Hilferufe. Im Handumdrehen sind ihre Kinder und die Schnelle Medizinische Hilfe informiert. Hedwig Fischer wird ins Achenbach Krankenhaus in Königs Wusterhausen gebracht. „Ich hatte so ein Glück, dass Professor Wich an diesem Tag Dienst hatte“, weiß die Anfang 80-Jährige heute.

Prof. Dr. Michael Wich ist Chefarzt der Fachabteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie des Krankenhauses und stellvertretender Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin GmbH. Er pendelt tageweise zwischen beiden Kliniken.

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