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Werkfeuerwehr? Erdbebendienst? Zahl der Bohrungen?

Erdölunternehmen CEP in Kritik: Kaum Infos über Probebohrungen am Schwielochsee

Neben Guhlen wurde auch bei Krugau nach Öl gesucht. Hier ein Luftbild der Erkundungsbohrung im Dezember 2015. Die Bohrstelle ist derzeit stillgelegt. FOTO: CEPetroleum

Guhlen. „Wir wollen ein guter Nachbar sein“, verspricht das kanadisch-deutsche Unternehmen CEP. Es ist am Schwielochsee auf der Suche nach Erdöl. Doch nicht alle heißen den Anrainer willkommen. Eine Zwischenbilanz.

Es gab eine Zeit, da konnte die Central European Petroleum GmbH (CEP) in Ruhe bohren. Auch damals kamen zwar schon Hunderte von Interessierten zu Führungen und Tagen der offenen Tür auf den Plätzen bei Krugau und Guhlen, von wo aus es kilometerweit in die Tiefe geht. Spürbaren Gegenwind gab es aber nicht. Ein Informationsbüro wurde eingerichtet. Spreewälder und solche, die es wissen sollten, erfuhren: Es gibt hohe Sicherheitsstandards. Olle Nickpumpen wie in den Schwarz-Weiß-Western der 1950er-Jahre sind Geschichte. Bohrtürme stehen nur während weniger Wochen. Und alles in allem ist noch nicht klar, ob nördlich des Spreewalds, am Rande des Wassersport- und Erholungsgebiets Schwielochsee, jemals Erdöl gefördert wird.

Bürgerinitiative gegen CEP-Bohrungen gegründet

Aktuelle Erkundungsbohrungen in Guhlen FOTO: CEP Central European Petroleum GmbH / Bearbeitung: Janetzko/lr
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