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Noch zahlreiche Glutnester zu löschen

Feuer in Lieberoser Heide unter Kontrolle

Zwei Hubschrauer waren zum Löschen in der Lieberoser Heide im Einsatz.FOTO: Oberförsterei Lieberose

Byhlegure. In der Lieberoser Heide entspannt sich die Lage etwas. Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat den Brand auf munitionsverseuchtem Gelände unter Kontrolle gebracht. Zuvor musste eine Granate gesprengt werden.

Nach intensiven Löscharbeiten auch in der Nacht zu Mittwoch ist es den Einsatzkräften mehrerer Feuerwehren der Region gelungen, den Waldbodenbrand in der Nähe von Byhlegure unter Kontrolle zu bringen. Das teilte ein Sprecher der Leitstelle Lausitz der RUNDSCHAU auf Nachfrage mit. Allerdings seien noch über einen längeren Zeitraum Restlöscharbeiten notwendig, um die zahlreichen Glutnester zu ersticken. Derzeit seien immer noch 20 Feuerwehrfahrzeuge vor Ort in der Lieberoser Heide.

Wie die Oberförsterei Lieberose mitteilt, mussten gegen 13 Uhr Fachleute des Munitionsbeseitigungsdienstes eine nicht transportfähige Granate sprengen. Bodenkräfte der Feuerwehr versuchten, durch Befeuchten der Ränder den Brand einzudämmen. In den vergangenen Stunden waren zahlreiche Schneisen geschlagen worden, um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern, hatte der Feuerwehrsprecher der RUNDSCHAU bereits am Morgen berichtet. Zwei Hubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei mit Löschwasser-Abwurftanks kamen zum Einsatz. Das Wasser nahmen sie in Seen der Region auf. Zeitweise brannten sieben bis acht Hektar Waldboden und Heideland.

Am frühen Nachmittag hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle gebracht. FOTO: Feuerwehr Lieberose/Oberspreewal / Frank Schulz
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