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Seit Donnerstagabend vermisst

Fischer tot im Schwielochsee gefunden

Die Johanniter Unfallhilfe war mit einer Drohne vor Ort, um nach der vermissten Person zu suchen. FOTO: Johanniter Unfallhilfe

Ressen/Zaue. Der seit Donnerstag im Schwielochsee vermisste Berufsfischer ist tot. Die Polizei bestätigte am Abend, dass der Mann von Tauchern der Leag am Sonnabendnachmittag gefunden worden sei. Die Polizeiaktion war am Abend noch nicht abgeschlossen.

Seit Donnerstagabend wurde ein Berufsfischer aus Zaue vermisst. Der 51-Jährige war in den Abendstunden von seiner Ehefrau als vermisst gemeldet worden, nachdem er von der Betreuung seiner Reusen nicht zurückgekehrt war. Die Frau informierte die Leitstelle Lausitz. Die Polizei leitete sofort Maßnahmen zur Vermisstensuche rund um den Schwielochsee ein, an denen neben der Polizei auch örtliche Feuerwehren beteiligt waren.

Über die Todesursache konnte die Polizei am Sonnabendabend noch keine Angaben machen. Klarheit wird wohl erst eine gerichtsmedizinische Untersuchung in den nächsten Tagen bringen. Hinweise auf eine Straftat hatten die Ermittler am Sonnabend zunächst nicht gefunden.

Zum Einsatz kamen auch mit Wärmebildkameras ausgerüstete Drohnen. Die Suche wurde am Freitag nach Unterbrechung in der Nacht mit Booten der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehren Goyatz und Lübben wieder aufgenommen. Außerdem konnte der Polizeihubschrauber starten, der in der Nacht aufgrund der Witterung nicht hatte aufsteigen können. Nachdem das leere Bot am See gefunden wurde, kamen auch Taucher zum Einsatz, die nach dem Vermissten im See suchen.

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