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CEP hat bis zu 45 Bohrungen beantragt. Das bedeutet allerdings nicht, dass es so viele Bohrplätze geben wird, denn je Standort können zwei bis vier Bohrungen abgeteuft, also in die Tiefe geführt werden. Das würde rein rechnerisch möglicherweise zehn bis 20 neue Bohrplätze bedeuten.

Zwei weitere Probebohrungen auf der bestehenden Guhlener Anlage stehen aktuell in Rede. Die Bewilligung liegt praktisch unterschriftsreif auf dem Tisch von Angelika Seidemann, Abteilungsleiterin Geologie beim brandenburgischen Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR). Abhängig ist sie noch von Auflagen – und die sorgten bei der Info-Veranstaltung der CEP für Zündstoff. Wie so manch anderes. Viele Fragen der Einwohner waren sehr sachlich und fachkundig, einige auch emotional. Es gab Befürworter und Gegner.

Exakt zum Beginn der Veranstaltung um 15 Uhr marschierte vor dem Gasthaus ein Demonstrationszug mit 30 bis 50 Teilnehmern los, der sich unüberhörbar gegen Öl- und Gasbohrung artikulierte. Mit Trommel und Plakaten, Warnwesten, Sprechchören und gelben Kreuzen zogen sie zweimal um den Dorfplatz. Die Bürgerinitiative hatte davor einen Stand aufgebaut, an dem sich zahlreiche Menschen eintrugen und spendeten.

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