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Feuer gelöscht

Großbrand in der Lieberoser Heide ist gebannt

Feuerwehrleute haben den Großbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz gelöscht. Aus den Mooren der Lieberoser Heide kann aber weiter Rauch aufsteigen, der Anwohnern in die Nase fährt. FOTO: dpa / Julian Stähle

Lübben. Der Waldbrand in der Lieberoser Heide ist gebannt. Die Lage hat sich knapp eine Woche nach dem erneuten Brandausbruch weiter entspannt.

Von den Moorflächen der Lieberoser Heide steigt zwar noch Rauch auf. Der Großbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ist aber gelöscht. „Von dem Waldbrand, der auf dem stark munitionsbelasteten Gebiet von rund 100 Hektar Fläche in den vergangenen Tagen eingedämmt werden konnte, geht momentan keine Gefahr einer Ausbreitung mehr aus“, hat der Einsatzleiter am Freitag eingeschätzt. „Der Regen hat sich positiv auf die betroffene Brandfläche ausgewirkt. Nach den langwierigen Löscharbeiten ist die Lage nun soweit unter Kontrolle gebracht, dass das Areal in örtlicher Zuständigkeit weiter betreut werden kann“, sagt Silvia Enders, Leiterin des Ordnungsamtes des Landkreises Dahme-Spreewald. „Die schwelenden Moorbrände können allerdings noch längere Zeit für Rauchbelästigung in den umliegenden Ortschaften sorgen“, ergänzt sie

Die Landrat Stephan Loge (SPD) hat gemeinsam mit der regionalen Einsatzleitung vor Ort entschieden, die Großschadenslage für beendet zu erklären. Die ursprünglich vorgesehenen Löschhubschrauber der Bundespolizei mussten nicht mehr eingesetzt werden. „Mit der aufgehobenen Großschadenslage geht die Zuständigkeit für die weitere Brandbekämpfung und -beobachtung zurück an das Amt Lieberose/Oberspreewald“, teilt der Kreis weiter mit. Das Amt Lieberose/Oberspreewald habe die Zuständigkeit an den Haupteigentümer, die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, übergeben. Die Flächenübergabe an den Amtsdirektor Bernd Boschan ist Freitagmittag erfolgt.

Landrat Loge erklärt: „Unser aufrichtiger Dank gilt nach den vielen, kräftezehrenden  Einsatztagen einmal mehr den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kameraden der Feuerwehren. Sie haben erneut den Hauptteil der Arbeit bei der Brandbekämpfung geschultert.“ Freiwillige Helfer seien auch vom Deutschen Roten Kreuz, Technischen Hilfswerk, Arbeiter-Samariter-Bund und der Johanniter-Unfall-Hilfe im Einsatz gewesen. Und der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg und der örtlichen Forst sowie die Landes- und Bundespolizei haben unterstützt.

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