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Lübben

„Insek“ nähert sich dem Abschluss

Wohnungsbau hat in Lübben höchste Priorität. So ist und bleibt es im integrierten Stadtentwicklungskonzept festgelegt. Dabei sollen auch innerstädtische Möglichkeiten ausgelotet werden, unter anderem am Standort der ehemaligen Kartonagenfabrik in Bahnhofsnähe. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider besichtigte kürzlich die Lage. FOTO: Ingvil Schirling / LR

Lübben. Integriertes Stadtentwicklungskonzept steht nach der Überarbeitung der Prioritäten vor der Beschlussfassung. Neu ist ein Frei- oder Hallenbad als Möglichkeit enthalten.

Zuletzt gab es noch einige Anregungen, dann mehrere Sitzungen. Nun ist das überarbeitete Integrierte Stadtentwicklungskonzept im Bauausschuss nochmals präsentiert worden – vor allem mit dem Schwerpunkt darauf, was geändert wurde. Dabei handelt es sich vor allem um die Prioritätensetzung. Das war bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung nochmals eingefordert worden. Hintergrund ist die steigende Einwohnerzahl und der daraus resultierende Bedarf an Wohnraum, Kita-, Hort- und Schulplätzen sowie der entsprechenden Infrastruktur.

Eric Hofedank aus dem Fachbereich Stadtplanung der Verwaltung stellte die Überarbeitungen vor und zeigte auf, wo Anregungen von Stadtverordneten eingearbeitet wurden. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz Insek genannt, ist ein wichtiges Strategiepapier, das aufzeigt, welche Entwicklungen in der Stadt wie möglich und vorangetrieben werden. Es ist breit angelegt, hat aber klare Zielrichtungen in Bezug auf die künftige Gestaltung des Stadtlebens und die Daseinsfürsorge für eine wachsende Einwohnerzahl. Auf seiner Grundlage können – und das ist das allerwichtigste daran – Fördermittel bei verschiedenen Ministerien beantragt werden. Von Landesseite wird ein „Insek“ von den Kommunen daher auch gefordert.

Kernpunkte der jüngsten Veränderungswünsche waren, ein Frei- oder Hallenbad mit aufzunehmen — hauptsächlich, damit es genannt ist und für den Fall, dass sich perspektivisch Fördermittel, Finanzierungsmöglichkeiten oder Investoren auftun — und eine veränderte Prioritätensetzung. Schriftliche Hinweise hatten zudem Jens Richter und Andreas Rieger (CDU/Grüne) als Stadtverordnete gegeben.

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