ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Diskussion um Grund- und Oberschule Schenkenland

Köriser Schulpläne auf gutem Weg

Schulentwicklung und Schülerbeförderung im Landkreis Dahme-Spreewald: zwei heiße Themen, die wohl noch im Kreistag diskutiert werden. FOTO: dpa / Felix Kästle

Groß Köris. Monitoring zeigt Entwicklung der Bildungseinrichtungen in Dahme-Spreewald.

Die Diskussionen um die Grund- und Oberschule Schenkenland in Groß Köris reißen nicht ab. Ihre Entwicklung war einer der Schwerpunkte in der Diskussion zum aktuellen Monitoring für die Schulentwicklungsplanung des Landkreises Dahme-Spreewald. Während die Verwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald grundsätzlich eine gute Entwicklung sieht, bleibt vor allem die Fraktion UBL/Wir für KW sehr kritisch. Uwe Voigt als sachkundiger Einwohner forderte, sich mit dem dort geplanten Ausbau zur Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe nochmals im Kreistag auseinanderzusetzen und dies darüber hinaus „zur Chefsache zu machen“.

Knackpunkt ist, dass auch in Königs Wusterhausen eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe entsteht, und zwar schneller und größer als im Kompromiss zur Schulentwicklungsplanung vor einigen Monaten ausgehandelt. Um Groß Köris mehr Zeit zur Profilierung und weiteren Entwicklung zu geben, sollte die Zügigkeit an der geplanten Gesamtschule in KW über fünf Jahr auf vier für die Sekundarstufe I und zwei für die Sekundarstufe II begrenzt und der Start um ein Jahr verschoben werden. Königs Wusterhausen kann allerdings die Schülerzahlen aus dem eigenen Raum decken und beantragte dem entgegen einen Beginn schon zum kommenden Schuljahr 2019/20 und für beide Sekundarstufen je einen Zug mehr. Das Bildungsministerium hat das auch genehmigt.

„Eine Wechselwirkung zwischen den beiden Schulen wird angenommen“, räumt die Kreisverwaltung zwar ebenso ein. Doch UBL/Wir für KW leitet daraus ernste Befürchtungen für die Pläne in Groß Köris ab und fordert deshalb, zuerst die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe formell einzurichten, damit sich auf Basis der daraus folgenden Planungssicherheit für die Eltern die Schülerzahlen entsprechend entwickeln können. „Schüler sind im Mittelraum des Landkreises genügend vorhanden“, heißt es in einer Stellungnahme. „Die Eltern sitzen in den Startlöchern, brauchen aber eine Planbarkeit.“

top