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Auftritt in Paul-Gerhardt-Gymnasium

Orchester „grenzenlos“ unterstützt mit bunter Musikvielfalt

Das Orchester „grenzenlos“ unterstützte den Kinderhilfsverein musikalisch auf hohem Niveau. Die Besucher bekamen eine breite Palette verschiedener Melodien und Musikstile zu hören. FOTO: Benjamin Wepprich

Lübben. Zum 10. Mal fand Samstag das Benefizkonzert des Lübbener Kinderhilfsvereins für Tschernobyl in der Aula des Paul-Gerhardt-Gymnasiums statt.

Viele Gäste folgten der Einladung zum Konzert, denn erstmalig konnte der Verein das Orchester „grenzenlos“ als musikalische Unterstützer gewinnen und innerhalb des festlichen Rahmens Dank an die vielen Unterstützer aussprechen: „Wie die Bürger unsere Arbeit würdigen, sieht man an der Vielzahl der anwesenden Gäste und unser großes Dankeschön geht an die vielen Unterstützer und Gastfamilien, egal ob sie uns mit Geld oder materiell unterstützt haben“ eröffnete Moderatorin Jutta Dzielak. Nachdem alle Notenblätter aufgeschlagen und die Instrumente kurz eingestimmt wurden, ging es auch schon los. Stimmungsvolle Märsche und Walzer, heimatliche Klänge, internationale Filmhits sowie von den Gesangsolisten unterstütze Musicalauszüge begeisterten das Publikum durchweg.

„Nachdem Deutschland im Fußball gegen die Niederlande verloren hatte, wollte ich das Stück „Tulpen aus Amsterdam“ eigentlich aus unserem Repertoire streichen“ kokettierte der Orchesterleiter und Dirigent Holger Miertsch.

Ebenso bunt gemischt wie die Auswahl der Musikstücke zum Konzert sind auch die jeweiligen Musiker aufgestellt: Von der Sozialarbeiterin Nicole Bullan an der Querflöte bis zur studierten Klarinettistin Johanna Weihrauch – sie unterstützte das Konzert auch stückweise als Dirigentin. „Im Orchester spielt jemand aus meiner Familie mit. So ein Konzert hatte ich vorher noch nicht besucht und es war einwandfrei“, meinte Dennis Nagurski. Doch nicht nur Holz- und Blechblasinstrumente vertonten die Musikstücke. Ein bisschen versteckt auf der mit über 30 Musikern besetzen Bühne gab es ein Akkordeon und ein Schlagzeug. „Mein Ziel wäre es, ein richtiges Sinfonieorchester auf die Beine zu stellen und Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“ mit den Originalstimmen zu spielen“, schwärmte der Konzertleiter, der vor Jahren mit einem kleinen Musikschulorchester begann. „Es ist erfreulich, dass wir ein Orchester aus der Region für dieses Konzert gewinnen konnten. Auch unter dem besonderen Umstand, dass das Orchester „grenzenlos“ aktiv ist. Daher passt es auch zu unsrem Rahmen und weil dort wie in unserem Verein viele Ehrenamtliche aktiv sind. Das ist hoch zu schätzen“ so Jutta Dzielak.

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