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Einsatzkräfte haben Brand im Griff/Update: Mit Drohnen-Video

Lieberoser Heide: Feuerwehrleute hoffen auf Gewitter am Freitag

Die Johanniter Südbrandenburg haben den Landkreis Dahme-Spreewald mit eine ihrer Drohnen bei der Brandbekämpfung aus der Luft in Sachen Aufklärung unterstützt. FOTO: Johanniter Südbrandenburg

Lübben. In der Lieberoser Heide brennen immer noch 100 Hektar Wald. Am Morgen sind laut Leitstelle Lausitz noch 59 Einsatzkräfte vor Ort. Der Freitag könnte mit kräftigen Regengüssen Entspannung bringen.

„Die Lage in der Lieberoser Heide hat sich seit gestern nicht verändert“, resümiert Andreas Neukirch, Schichtleiter der Leitstelle Lausitz nach der morgendlichen Lageberatung gegenüber der RUNDSCHAU. Danach stehen im Landkreis Dahme-Spreewald noch rund 100 Hektar in Flammen. 59 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Wie er sagt, wurde noch nicht entschieden, ob wieder Löschhubschrauber fliegen. Das A und O sei weiter, eine Ausbreitung des Feuers zuzulassen. In den gefährlichen roten Zonen, die Feuerwehrleute nicht betreten dürfen, müssten die Flammen so lange lodern, bis keine Nahrung mehr da ist und sie von allein verlöschen. Brandschwerpunkt in der Heide sind zwei Moore. Durch den Torf brenne das Feuer beständig, heißt es seitens der Feuerwehr.

Die Schichtführer in der Leitstelle Lausitz in Cottbus verfolgen intensiv die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes. Für diesen Mittwoch ist Andreas Neukirch zufrieden mit den Voraussagen. „Es droht kein starker Wind, der die Löscharbeiten erheblich erschweren würde. Und am Freitag soll es ordentlich regnen“, freut sich der erfahrene Feuerwehrmann. Heftige Gewitter könnte es geben, fügt er hinzu. „Das würde uns sehr dabei helfen, den Brand zu löschen und die Lage am Wochenende zu entspannen.“

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