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Erster Auftritt zur Nacht des Denkmals

"Lobko" und "Tilli" drehen auf

Schlossgespenst „Lobko“ und Fledermaus „Tilli“. Dieses Paar wird künftig das Museum vor Kindergruppen repräsentieren. FOTO: Stadt Lübben / Museum Schloss Lübben

Lübben. Schlossgespenst und Fledermaus bereichern Lübbener Museumspädagogik für Kinder.

Gestatten: „Bohuslav Felix Herr von Lobkowitz und Hassenstein und Fledermaus Tilli“, heißt es ab 8. September im Museum Schloss Lübben. Zur Nacht des Denkmals tritt erstmals das kürzlich zum Leben erweckte Schlossgespenst mit der Fledermaus Vespertilio, genannt „Tilli“, öffentlich auf. Künftig sollen die beiden Figuren junge Museumsbesucher auf ihrer Entdeckungstour begleiten und das museumspädagogische Programm ergänzen.

Museumschefin Corinna Junker und das Lübbener Künstlerpaar Karen Ascher und Sebastian Franzka haben die Figuren entwickelt. Aus einer fixen Idee sind Figuren entstanden, die die Geschichte Lübbens widerspiegeln. Das Gespenst erinnert an einen unbekannten Mann auf einem Gemälde im derzeitigen Kassenbereich. Als Namenspate stand der Niederlausitzer Landvogt Bohuslav Felix Herr von Lobkowitz und Hassenstein (1517–1583) bereit. Er war es, der das Schloss ab den 1550er-Jahren zu einem repräsentativen Verwaltungssitz umbaute – und damit eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung Lübbens schuf.

 Dem Landvogt wird die eben geschlüpfte, neugierige und etwas nervige Fledermaus „Tilli“ zur Seite gestellt. Funde auf dem Dachboden des Museums belegen, dass die Tiere dort tatsächlich ein- und ausfliegen. Die beiden Figuren sollen künftig in der Ausstellung, aber auch in Publikationen, auftauchen.

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