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Digitalisierung in Mietwohnungen

Funkkontrolle für Lebensretter

Jürgen Busch, Nicole Jaegers (GWG Vorstand) und GF LWG Frank Freyer (v.l.) unterzeichnen im Beisein von Marius Zademack und Björn Schwarz (hinten v.l.) den Vertrag mit Minol Messtechnik. Die Firma wird in 3300 Lübbener Mietwohnungen funküberwachte Rauchmelder installieren.FOTO: LR / Katrin Kunipatz

Lübben. Die Lübbener Vermieter GWG und LWG rüsten ihre Wohnungen mit Rauchmeldern aus, deren Einsatzbereitschaft von fern überwacht wird. Das System birgt Potenzial für weitere Anwendungen.

Der Rauchmelder, den Regionalvertriebsleiter Björn Schwarz auf den Tisch legt, ähnelt ein wenig einem Ufo. Das Gerät, hergestellt von der Firma Minol Messtechnik aus Stuttgart ist etwa 3,5 Zentimeter hoch und misst rund zwölf Zentimeter im Durchmesser. Ab November werden über 11 800 dieser Rauchmelder in rund 3300 Wohnungen in Lübben und Umgebung installiert.

Sie können viel. Wird die Luft in der Wohnung von Rauch oder Qualm verdüstert, registriert dies ein optischer Sensor im Gerät und schlägt sehr laut Alarm. Auf diese Weise sollen die Bewohner noch aus dem Tiefschlaf geweckt werden, um sich im Fall eines Feuers rechtzeitig zu retten. Voraussetzung dafür ist die einwandfreie Funktionsweise des Rauchmelders, die der Vermieter mindestens einmal jährlich kontrollieren und dies dokumentieren muss, erläutert Frank Freyer, Geschäftsführer der LWG. „Um Mieter nicht zu belästigen, geschieht dies per Fernüberwachung“, sagt Nicole Jaegers, Vorstand der GWG. Die Genossenschaft nutzt bereits beim Ablesen der Wärmezähler an den Heizungen Funktechnik.

Rauchmeder-Nachrüstung bis Ende 2020

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