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Zehn Jahre Kirchenarbeit beendet

Abschied von Pfarrer Klemp-Kindermann

Pfarrer Arndt Klemp-Kindermann verlässt die Kirchengemeinde Groß Leuthen Ende Januar.FOTO: LR / Dorn

Groß Leuthen . Gefüllte und gesegnete Jahre gehen für den 43-Jährigen im Spreewald zu Ende.

Am Sonntag wird Pfarrer Arndt Klemp-Kindermann aus Krugau bei einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet. Der 43-Jährige verlässt die Evangelische Hoffnungskirchengemeinde Groß Leuthen und Umland. Am 1. Februar tritt Klemp-Kindermann eine Pfarrstelle in Teltow an.

 Im Januar 2009 kam Arndt Klemp-Kindermann zum ersten Mal nach Krugau, um einen Eindruck von seinem künftigen Arbeitsort zu gewinnen. Beeindruckt hatte ihn an diesem schneereichen Tag nicht nur die barocke Krugauer Kirche, die im Inneren liebevoll weihnachtlich geschmückt war und von außen wie von Zuckerguss überzogen aussah. Auch die ersten Begegnungen mit den Menschen haben die Überzeugung reifen lassen, dass es eine gute Zeit werden kann. Nach zehn Jahren nun blickt er zurück – „freudig und traurig zugleich“.

Es sind gefüllte und gesegnete Jahre gewesen, in denen solche besonderen Ereignisse wie die Sanierung der Kirche in Kuschkow gelangen oder die vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Dorfgrenzen hinweg, die zur Bildung der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde Groß Leuthen und Umland im Dezember 2015 führte, erinnert sich der Pfarrer. Schließlich konnte im vergangenen Jahr die Sanierung des Gemeindehauses in Groß Leuthen mit einem großen Gemeindefest gefeiert werden. Aber auch privat durfte der gebürtige Rheinländer nach einer überstandenen Krankheit prägende Ereignisse mit und in den Gemeinden erleben: Die Hochzeit mit Frau Saskia und die Geburt des Sohnes Jonathan sowie der 40. Geburtstag, den er eigentlich nicht feiern wollte und an dem dann auf einmal das ganze Haus voller Gemeindeglieder war.

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