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Verkehr

Umgehung: Petitionsausschuss kommt zum Ortstermin

Stefan Roth, der ehemalige Ortsvorsteher von Treppendorf, hat die Unterschriftensammlung initiiert, die nun zum Besuch des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages führt. FOTO: Ingvil Schirling

Lübben. Alle Seiten können sich am 17. September in Lübben einbringen.

Es soll sehr, sehr selten sein. Von 1000 Petitionen bewirken vielleicht drei, dass der Ort, aus dem sie stammen, besucht wird. Das hat Stefan Roth herausgefunden. Als damaliger Ortsvorsteher von Treppendorf sammelte er ab Juli 2014 insgesamt 280 Unterschriften gegen die geplante Umgehungsstraße Lübbens, die stellenweise nur etwa 60 bis 80 Meter  an den letzten Häusern vorbeiführen würde. Stark betroffen wären voraussichtlich auch die Einfamilienhausbesitzer der Straße „An der Spreewaldbahn“. „Auch dort bin ich damals gewesen, und einige haben unterschrieben“, erinnert er sich.

Das Paket mit den Unterschriften sandte er an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Nach vier Jahren Prüfung ist für den 17. September eine Vor-Ort-Besichtigung angesetzt worden, bei dem sich sowohl Gegner als auch Befürworter der geplanten Trasse einbringen können. Mit dabei sind drei Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien und zahlreiche Vertreter von Behörden. Das Programm hat es in sich.

Um 11 Uhr wird Bürgermeister Lars Kolan (SPD) den Ausschuss begrüßen, dessen Vorsitzender ebenfalls erwartet wird. Im Rathaus schließt sich ein internes Vorgespräch mit dem Verkehrsministerium an, ehe ab 11.30 Uhr Stefan Roth als Einreicher des Begehrens und damit „offizieller“ Petent dazukommt.

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